Klassiker-Tipp der Woche "Charade" (USA 1963) – Der beste Hitchcock, den Hitchcock nicht drehte

„Es gibt kein Gesetz gegen das Stehlen von gestohlenem Geld.“ -„Natürlich gibt es das.“ – „Das gibt“s?“ – „Ja!“ – „Die machen auch die blödsinnigsten Gesetze!“

null

„Charade“ garantiert sehr viel Spass, Wortwitz und Verwirrung. Der Film ist undurchsichtig, clever, unvorhersehbar und hat fantastische Darsteller und Settings zu bieten. Audrey Hepburn hat mir hier, im Gegensatz zu ihrer Paraderolle in „Frühstück bei Tiffany“, richtig gut gefallen und Cary Grant hat mir hier mal wieder viele Lacher in den Mund gelegt. Die Chemie der beiden und die tollen Aufnahmen der Stadt Paris machen „Charade“ zu einer Immer-wieder-schauen-möchte-Komödie. Die Gags sind gut portioniert, sodass die eigentliche Story nicht aus den Augen verloren wird. Und so kann ich mich nur erneut wiederholen, dass solche Komödien ausgestorben sind. Eine Menge Charme, ein sehr gut ausgetüffteltes Drehbuch, ja so sollte das Genre heutzutage auch noch aussehen. Diesen Film sollte man mindestens ein Mal im Leben gesehen haben. Vergesst die modernen Komödien, und vor allem lasst diese Klassikerkomödie niemals in Vergessenheit geraten!

„So was hat Shakespeare niemals gesagt.“ – „Woher wissen Sie das?“ – „Weil es schlecht ist. Das haben Sie gerade selbst erfunden.“

Bewertung: 9/10 Sternen