"RIO" (2011) Kurzkritik

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Blu: „You see, who needs flying?“
Jewel: „Birds! Birds need flying. Flying is… err… freedom, and, and not having to rely on anyone. Don’t you want that?“
Blu: „Hmm, I don’t know. Sounds a little lonely.“

„Rio“ ist ein äußerst exotisches und buntes Animationsabenteuer. Ein Spektakel voller Musik, Tanz, Samba und Vögeln. Die Hauptrollen spielen die beiden Aras Blu und Jewel. Die Story ist sehr simpel. Eine Liebesgeschichte, Vogelschmuggler, Samba-Party und viel Musik werden hier zu einem recht kurzweiligen und klischeehaften Trip durch Rios Straßen und Lüfte verwurstet. Zwar ist das ganze zu keinem Moment langweilig und bietet tolle CGI-Aufnahmen von Rio de Janeiro, die Geschichte wird untermalt von John Powells wieder mal wunderschönen Melodien, jedoch ist das Abenteuer dermaßen schmalzig und kitschig, dass Disney-Filme dagegen harmlos erscheinen. Die Musical-Einlagen sind unnötig und nervig, die Dialoge solala, mal witzig, mal absolut albern. Was letztendlich bleibt, sind tolle Eindrücke von der schönen Seite Rio de Janeiros und fantastisch animinierte Vögel. Nur frag ich mich manchmal, warum gibt man so viel Geld für solche Filme aus und kann sich dann nicht mal einen anständigen Autor leisten? Peinlich, ärgerlich und erneut eine tolle Idee für einen Animationsfilm, welche durch solche Unfähigkeit lediglich im Mittelfeld landet.

Fazit: Lieber auf Pixar-Filme zurückgreifen, die in aller Vorhersehbarkeit zumindest noch tiefgehendere Geschichten zu erzählen haben.

Bewertung: 5/10 Sternen