Schlagwort: Chris Pine

Kritik: Das Zeiträtsel (USA 2018)
Disney, Filme, Kritiken

Kritik: Das Zeiträtsel (USA 2018)

What if we are here for a reason? What if we are part of something truly divine? Die Liebe ist niemals wirklich ganz verschwunden. Manchmal ist sie eben einfach nur umgeknickt und daher nicht direkt sichtbar. Diese trostvollen Worte richtet der Wissenschaftler Dr. Alex Murry in den anfänglichen Szenen von Das Zeiträtsel an seine kleine Tochter Meg. Seine Aussage veranschaulicht er dem Kind zusätzlich spielerisch mit einem speziell gefalteten Stück Papier, das hierzulande als Fingerspiel unter dem Namen Himmel und Hölle bekannt ist. Kurz darauf, als die Handlung des Films in der Gegenwart angelangt und Meg zu einer Jugendlichen herangewachsen ist, muss sich das Mädchen die Worte ihres Vaters immer wieder ins Gedächtnis rufen, um die Hoffnung nicht zu verlieren. Seit vier Jahren ist i...
Kritik: Wonder Woman (USA/CHN/HKG 2017)
Filme, Heimkino, Kritiken

Kritik: Wonder Woman (USA/CHN/HKG 2017)

I used to want to save the world, this beautiful place. But the closer you get, the more you see the great darkness simmering within. I learnt this the hard way, a long, long time ago. Die Zeichen standen schlecht für Warners neusten Superhelden-Streifen Wonder Woman. Nach dem Suicide-Squad-Debakel und den hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Batman v Superman: Dawn of Justice brauchte das Produktionsstudio dringend positive Schlagzeilen. Doch statt Erfolgsmeldungen wurden bereits während der Dreharbeiten zu Wonder Woman Gerüchte laut, dass die Produktionsbedingungen bei dem neusten Ablegers des DC Extended Universe wieder einmal katastrophal seien - der nächste Flop schien vorprogrammiert. Dementsprechend dürfte den Verantwortlichen bei Warner ein Stein in der Größe Krytons vom Her...
Kritik: Hell or High Water (USA 2016)
Filme, Kritiken

Kritik: Hell or High Water (USA 2016)

I've been poor my whole life, like a disease passing from generation to generation. But not my boys, not anymore. Dominics Meinung 12 Millionen Dollar. Diese Summe hat die komplette Produktion von Hell or High Water veranschlagt und auch wenn bereits bessere Filme für deutlich weniger Geld gedreht wurden, so ist die Summe trotzdem erstaunlich. Vieles an David Mackenzies Film erweckt den Eindruck er wäre kostspieliger gewesen. In vorderster Front sind es natürlich Darsteller wie Jeff Bridges, Chris Pine und Ben Foster, die den Eindruck einer Multimillionen-Dollar-Produktion evozieren. Doch auch darüber hinaus sind beinahe alle Facetten des Films, angefangen bei der Optik über Kostüme und Ausstattung bis hin zum Soundtrack, hochwertig eingefangen. Natürlich sind 12 Millionen dennoch eine...
Kritik: Star Trek Beyond (USA 2015)
Filme, Kritiken

Kritik: Star Trek Beyond (USA 2015)

Well, that's just typical. Als bekannt wurde, dass der Actionvirtuose Justin Lin den nächsten Star-Trek-Film inszenieren und somit J.J. Abrams auf dem Regiestuhl beerben sollte, war die Sorge unter den Trekkies groß: Bereits Abrams hatte die Filmreihe spätestens mit dem Action-Overkill in „Star Trek Into Darkness“ vollends „starwarsifiziert“ und mit Justin Lin, der mit „Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile“ das PS-starke Franchise wiederbelebt und in neue Action-Spähren gehoben hatte, schienen die Chancen auf eine Verbesserung des aktuellen „Startrek-Quo“ minimal. Allen Unkenrufen zum Trotz ist „Star Trek Beyond“ ein verdammt launiger Sci-Fi-Blockbuster geworden, der gekonnt den Spagat zwischen bombastischem Popcorn-Kino und retro Star-Trek-Unterhaltung meistert. Der Dan...
Kritik: Z for Zachariah (USA 2014)
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Kritik: Z for Zachariah (USA 2014)

I ain't seen anyone alive for over a year. Eingefallene Industriekomplexe, deprimierende Ruinenlandschaften, abgerodete Wälder – und inmitten dieser Bruchsteine der Vergangenheit zieht der Mensch traurige Striche. Das so vielfältige Sujet der Dystopie, welches durch Filme wie Die Tribute von Panem – The Hunger Gamer, Die Bestimmung – Divergent und Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth dieser Tage eine fragwürdige Hochkonjunktur feiern durfte, verfügt über eine klare Ikonographie des Zerfalls. Wenn wir von der (Post-)Apokalypse sprechen, dann sprechen wir zuvorderst von Schauwerten, von massenwirksamen Oberflächenreizen, die unsere Perzeption dahingehend stimulieren, das Gedankenspiel anzuregen, wie es wohl wäre, wenn Mutter Erde nicht mehr unserer bunt-belebten Heimat gleichen wür...
Action! Trailer zu Star Trek Beyond ist da!
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Action! Trailer zu Star Trek Beyond ist da!

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=XRVD32rnzOw] Nachdem J.J. Abrams den "Star Trek"-Regiestuhl, gegen einen der Marke "Star Wars" eingetauscht hat, wurde mit Justin Lin ("Furious 7") ein neuer (aufstrebender) Regisseur für die zweite Fortsetzung beauftragt. Im ersten Trailer zu "Star Trek Beyond" wird zwar kaum auf die Story des Science-Fictioners eingegangen, die Marschrichtung ist aber sofort deutlich: Action, Spaß und noch viel mehr Action! Ob der Film auch inhaltlich zu überzeugen weiß, werden die deutschen Kinobesucher ab dem 21. Juli 2016 herausfinden können, denn dann startet der dritte (und vermutlich letzte) Teil der neu aufgelegten Reihe. Mit von der Partie sind einmal mehr Chris Pine ("Jack Ryan: Shadow Recruit"), Zachary Quinto ("Margin Call"), Karl Urban ("Dredd") und ...
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"Into the Woods" (USA 2014) Kritik – Ein zweischneidiges Märchenamalgam

Autor: Pascal Reis "I was raised to be charming, not sincere." Nachdem der von Robert Stromberg in Szene gegossene „Maleficent – Die dunkle Fee“ im letzten Jahr ein gar absurd anmutendes Einspielergebnis von über 750 Millionen Dollar zu verzeichnen hatte, wurde mit diesen Zahlen eine Sache überdeutlich verständlich gemacht: Märchen sind nach wie vor en vogue! Aber, so viel Eingeständnis muss an dieser Stelle erlaubt sein, eine gewisse Frischzellenkur ist bei der Handhabung heutzutage nicht gänzlich sinnlos, hat „Maleficent – Die dunkle Fee“ eben auch nicht einfach nur die altbackene Geschichte von Dornröschen heruntergespielt, sondern sein erzählerisches Zentrum auf Malefiz (so wie sie ursprünglich im Deutschen hieß), die böse Fee, gelegt: Mut zum Modifizieren stand also auf der Agenda. ...
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"Kill the Boss 2" (USA 2014) Kritik – Die Rückkehr der fiesen Brötchengeber

Autor: Stefan Geisler "Have you ever done it in a dentist's chair?" Fortsetzungen, Sequels, Prequels… Auch im Kinojahr 2015 sucht man im Mainstream-Programm vergebens originäre Stoffe und findet die Kinolandschaft stattdessen durch Altbewährtes geprägt. Diese ewige Wiederverwertung und Fortführung bereits bekannter Konzepte erscheint mal mehr („Planet der Affen – Revolution“), mal weniger sinnvoll („300: Rise Of An Empire“) – ganz ungeachtet der qualitativen Umsetzung. Während jeder Spielzeit schafft es dann aber doch mindestens ein Sequel/Reboot/Prequel in die Lichtspielhäuser, bei dem man sich ernsthaft fragen muss, was die Produzenten geritten hat, als sie diesem Film grünes Licht gegeben haben. Der Preis für die unnötigste Fortsetzung hat sich in diesem Jahr mit Sicherheit „Kill the...
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"Star Trek Into Darkness" (USA 2013) Kritik – Weltraumaction ohne Stützräder

Autor: Jan Görner „Every ship should go down with her captain.“ Es war passenderweise J. Michael Straczynski, Schöpfer der Space Opera „Babylon 5“, welcher „Star Trek“ um die Jahrtausendwende mit einem Sportwagen verglich, den der Inhaber aus Angst vor Wertverlust in der Garage verstauben ließ. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Franchise den Zenit seiner Beliebtheit Mitte der 1990er bereits überschritten und entscheidende Entwicklungen der Film- und Fernsehlandschaft verschlafen. So war es letztlich unausweichlich, dass mit der Einstellung der Prequel-Serie „Star Trek: Enterprise“ nach nur vier Staffeln 2005 auch das gesamte Franchise (vorläufig) am Ende schien. Vier Jahre später: Auftritt J.J. Abrams und die Geburt dessen, was das Fandom in Abgrenzung zum etablierten Strang des Trek-Kosmos...
News

News: Keira Knightley übernimmt Hauptrolle im Jack-Ryan-Thriller mit Kevin Costner und Chris Pine

Keira Knightley übernimmt die weibliche Hauptrolle im bisher titellosen Jack-Ryan-Thriller von Kenneth Branagh. Damit wird sie an der Seite von Kevin Costner, Chris Pine und Branagh selbst spielen. Viel ist bisher nicht nicht bekannt über das neue Projekt. Der Thriller wird eine Adaption eines Tom-Clancy-Romans, bei dem erneut die Figur Jack Ryan die Hauptfigur ist. Ryan war schon in diversen Clancy-Verfilmungen Titelheld, unter anderem auch in "Die Jagd auf roter Oktober" mit Sean Connery. Im neuen Film wird die Rolle von Chris Pine gespielt. Er spielt zur Zeit, als Jack Ryan an der Wall Street ist. Das heißt auf jeden Fall: Der neue Thriller wird kein Actionfilm!