Horror, Panik, Terror – Die Top 25 der besten Horrorfilme aller Zeiten

Ein echter Horrorfilm lebt von seiner Atmosphäre, von leisen Andeutungen, die sich in den Gedanken der Zuschauer dann Stück für Stück ausbreiten dürfen und dadurch für Angst und Schrecken sorgen, denn, und das weiß jeder gute Drehbuchautor wie Regisseur, nichts ist furchterregender als die Kraft der individuellen Phantasie. Horror definiert sich nicht durch seinen Blutzoll oder seine erdrückende Effekthascherei, echter Horror kommt schleichend durch die Hintertür, anstatt mit der kreischenden Kettensäge durch die Vordertür zu rauschen – auch wenn diese ebenfalls gehörig für Gänsehaut sorgen kann. Wer sich also schon mal gefragt hat, welche Genre-Prunkstücke sich in den Köpfen der CinemaForever-Autoren eingebrannt haben und auch noch heutzutage mit spitzen Fingernägeln an der Zimmertür kratzen, der darf sich nun über die Top-25 unserer Lieblingshorrorfilme freuen, die unsere Redakteure Pascal und Philippe zusammengestellt haben. Viel Spaß!

Platz 25: “Nightmare – Mörderische Träume” (USA 1984) von Wes Craven

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„One, two, Freddy’s coming for you. Three, four, better lock your door. Five, six, grab your crucifix. Seven, eight, gonna stay up late. Nine, ten, never sleep again.“ Ein Zitat, dem in der Kindheit wohl ohne Frage ein Albtraum gefolgt wäre. Heute ist der Film für uns vor allem eines: Einer der spassigsten Horrorfilme, der gekonnt Humor mit Schrecken vereint und eine der kultigsten Figuren der Horrorfilmgeschichte zu bieten hat.

Platz 24: “Wenn die Gondeln Trauer tragen” (GB/IT 1973) von Nicolas Roeg

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„Sehen heißt Glauben!“ spricht John Baxter zu sich, doch was ist, wenn man mehr sieht, als man glauben könnte? Don’t Look Now zeigt uns wie kein zweiter Film, wie abhängig wir von unseren Vorstellungen und Vorurteilen sind. Keiner von uns geht mit offenen Augen durch die Welt. Wir glauben nur das, was wir glauben wollen. Roegs Film, getarnt als psychologischer Horror-Thriller, ist somit viel eher eine philosophische Aufarbeitung der Erkenntnistheorie und ebenso eine Abrechnung mit dem kritischen Rationalismus. Die Moderne, mit all ihrer Wissenschaft, die Aufklärung, mit seiner angeblichen Unmündigkeit, sie alle werden hier zur Schlachtbank geführt und zerschmettert mit dem vollen Einsatz von Kamera, Schnitt und Musik.

Platz 23: “Phenomena” (IT 1985) von Dario Argento

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“Phenomena” ist eine von Dario Argentos speziellsten Regiearbeiten, die man am besten ohne jedes Vorwissen das erste Mal sehen sollte. Die damals noch blutjunge Jennifer Connelly begeistert in hier als Schülerin, die an ihrer neuen Schule in einen Rausch aus Morden, Grausamkeiten und Perversitäten gerät. Diesen Rausch unterlegt Argento mit Fantasy-Elementen, womit ihm einer der ungewöhnlichsten Genre-Vertreter gelungen ist.

Platz 22: “The Innkeepers” (USA 2011) von Ti West

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„The Innkeepers“ ist ein zutiefst trauriger und melancholischer Film, kein typischer Horror nach Schema F mit parodistischen Splatter-Einlagen und dümmlichen Plot-Twists. Der Tod hat hier nichts von seiner zerstörerischen Kraft verloren, und dass diese scheinbar sogar von der Protagonistin selbst ausgeht, macht Ti Wests Film umso erschreckender. Ein guter Horrorfilm sollte uns eben immer die eigenen Ängste vor Augen führen. Die Furcht davor Selbstmord zu begehen gehört ebenso dazu. Daher passt „The Innkeepers“ so unmissverständlich in unsere Gegenwart, die Zeit der großen Depressionen. Menschen sterben durch eigene Hand und niemand spricht darüber. Die Geister sind schuld. Besser werden moderne Horrorfilme nicht mehr.

Platz 21: “Die Teuflischen” (FR 1955) von Henri-Georges Clouzot

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Kein Wunder, dass sich Alfred Hitchcock von „Die Teuflischen“ angegriffen gefühlt hat und sich 5 Jahre später dazu gezwungen sah, seinem französischen Gegenspieler Henri-Georges Clouzot mit „Psycho“ zu beweisen, wer wirklich der herrische Chef im Ring ist. Und ja, der Thron des Psycho-Thrillers gehört dem pummeligen Briten, allerdings muss sich Clouzot mit seinem Klassiker keinesfalls verstecken, schließlich fungierte er nicht nur für den Master of Suspense in gewisser Weise als Inspiration, sondern legte auch den brillanten Grundstein für ein unheimlich fesselndes wie vielseitiges Genre. Aber über „Die Teuflischen“ muss man nicht viele Worte verlieren, man muss ihn in seinem detaillierten Facettenreichtum und der präzisen Inszenierung am eigenen Leib erfahren. Die Illusion des perfekten Mordes, eingehüllt in atmosphärische Schwarz-Weiß-Fotografien, wird zum Suspense-Manifest ohne jede dramaturgischen Fehltritte oder melodramatischen Abweichungen.

Platz 20: “The House of the Devil” (US 2009) von Ti West

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Horror für Menschen mit Fantasie. So viel besser als gewisse Vorbilder. Der Terror kommt ganz gemählich und packt dich dann von Hinten am Genick. Doch selbst wenn du dich befreien kannst, ist es schon längst zu spät umzukehren. Angst, Angst vor nichts, Angst vor allem. Nie hat der Satz „Der Teufel steckt bekanntlich im Detail“ besser zu einem Film gepasst.

Platz 19: “Ein Kind zu töten” (ES 1976) von Narciso Ibáñez Serrador

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Wenn es um Anspannung geht, weiß Narciso Ibáñez Serrador genau welche Knöpfe er bedienen muss, „Ein Kind zu töten…“ ist auch kein Film der nur durch seine Handlung entfalten werden kann, „Ein Kind zu töten…“ ist ein Film, den man erfahren muss, den man in seiner atmosphärischen Bedrängung erlebt haben muss. So bitterböse wie das ausweglose Netz hier gespannt wurde, so schockierend zeigt sich auch die Zeichnung der Kinder, dem Ursprung allen Übels. Serrador ist nicht daran interessiert sie als übersinnliche Wesen in menschlicher Hülle darzustellen, sondern lässt ihnen über die gesamte Laufzeit das Kindliche, das Naive, nur ist die angedichtete Harmlosigkeit ein Trugschluss. Selten war ein Kinderlachen bedrängender und die moralische Zwickmühle bitterer.

Platz 18: “Schloß des Schreckens” (GB 1961) von Jack Clayton

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Ein echter Horrorfilm lebt von seiner Atmosphäre, von den leisen Andeutungen, die sich in den Gedanken der Zuschauer dann Stück für Stück ausbreiten dürfen und dadurch für Angst und Schrecken sorgen, denn, und das weiß jeder gute Drehbuchautor wie Regisseur, nichts ist furchterregender als die individuelle Kraft der Phantasie. Horror definiert sich nur nicht durch seinen Blutzoll oder seine erdrückende Effekthascherei, echter Horror kommt schleichend durch die Hintertür, anstatt mit der kreischenden Kettensäge durch die Vordertür zu rauschen. Jack Clayton, William Archibald und der große Truman Capote sind sich dieser Tatsache in vollen Umfang bewusst und setzen ihren Schwerpunkt auf dem Zweifelhaften, dem Unklaren. Und das meisterlich.

Platz 17: „Shutter Island“ (USA 2010) von Martin Scorsese

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Bei der Suche nach Wahrheit lebt der Film durchgehend von der tragenden Darstellung DiCaprios und von der bedrückenden Atmosphäre. Eine Flucht von der Insel ist unmöglich. Zu weit ist der Weg zum Festland und zu hoch sind die Klippen. Man kann sich zwar verstecken, doch das Entkommen selbst ist unmöglich. Sobald der Sturm aufzieht und die Insel kontrolliert, zeigt sich nicht nur die unbändige Kraft der Natur, sondern auch Teddy Daniels Charakter wird immer weiter verschoben und verdreht, um sich immer tiefer in sein eigenes Chaos zu stürzen. Seine Vergangenheit wird zum Gegenwartsgefühl. Realität und Traum werden vermischt und das Fünkchen Wahrheit, welches an jedem dieser Momente haftet, muss Stück für Stück sorgfältig zusammengefügt werden.

Platz 16: “Die Vögel” (USA 1963) von Alfred Hitchcock

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Jeder kennt ihn. Und jeder, der noch den klimaxartigen Spannungsaufbau ohne viel unnötiges Tamtam der Marke Hitchcock schätzt, wird „Die Vögel“ lieben. So viel Liebe wie Hitchcock hat selten ein Regisseur in seine Arbeit gesteckt. Liebe, die sogar zur Obsession wurde und einer gewissen Schauspielerin (Tippi Hedren) einen Nervenzusammenbruch bescherte. Es sind solche Filme, mit all ihren positiven und negativen Facetten, die aus der Kinogeschichte nicht mehr wegzudenken sind.

Platz 15: „Halloween – Die Nacht des Grauens“ (USA 1978) von John Carpenter

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Carpenter gibt uns nicht den Hauch einer Antwort und lässt uns mit der zerfressenden Angst allein. Hat Dr. Loomis Recht und ist Michael wirklich das pure, unzerstörbare Böse? Man weiß es nicht und die Suche nach Motiven scheitert kläglich. Wir befinden uns in der sauberen Kleinstadt und das Fremde dringt langsam in sie hinein. Schutz finden wir nirgendwo und Carpenter zieht die Schlinge immer enger und enger, bis uns der Atem gänzlich wegbleibt. Eine atmosphärische Meisterleistung, deren Faszination und Undurchdringlichkeit niemals abflachen wird.

Platz 14: “Videodrome“ (CA/USA 1983) von David Cronenberg

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In „Videodrome“ hält Cronenberg nicht nur dem Medium Fernsehen den Spiegel vor die manipulativ-voyeuristische Fratze, er zeigt auch seinem eigenen Tätigkeitsbereich die Grenzen auf und mahnt vor den Gefahren, die die Überschreitung dieser in der Filmbranche nach sich ziehen könnten. Die große Klasse dabei ist, nie belehrend wirken zu wollen und dem so Zuschauer eine vorgefertigte Meinungen zu injizieren, ob sie ihm nun passt oder nicht. Cronenberg hält immer ein interessantes Hintertürchen auf, ist immer mehrdeutig interpretierbar und versteht es, sich einem Thema mit der nötigen Intelligenz zu widmen, ohne in plakativen Kaskaden und Endlosspiralen zu rotieren.

Platz 13: „Tanz der Vampire“ (USA 1967) von Roman Polanski

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Die Horrorkomödie schlechthin. Wie Polanski hier ein ganzes Genre, im Speziellen den Vampirfilm, auf die Schippe nimmt ist einfach nicht mehr zu schlagen. In diesem Sinne: „Wollen wir einen Engel durchs Zimmer tanzen lassen?“

Platz 12: “Interview mit einem Vampir“ (USA 1994) von Neil Jordan

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Das große Dankeschön geht natürlich an Neil Jordan, der hier ein Meisterwerk geschaffen hat, ein romantisches, melancholisches, wunderschönes Vampirepos, eine Parabel über den Fluch der ewigen Jugend und den Fluch der Unsterblichkeit, ein Märchen über Liebe, Verlust, Trauer, Einsamkeit, Hass und Blut, oder um es auf den Punkt zu bringen, einer DER Vampirfilme überhaupt.

Platz 11: “Rosemaries Baby” (US 1968) von Roman Polanski

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Für die abgestumpfte Hostel– und Saw-Jugend ist dieser Film hier rein gar nichts. Dazu ist er einfach zu ruhig und zahm für heutige Verhältnisse. Wer jedoch einen Film nachhaltiger Wirkung sehen möchte, der darüber hinaus eine der dichtesten Atmosphären besitzt, sollte sich Rosemary’s Baby nicht entgehen lassen. Die starken Darsteller, der fantastische Score und Polanskis tolle Inszenierung tun ihr übriges und machen den Film zu einem Klassiker, der seiner Reputation in der Filmwelt mehr als nur gerecht wird.

Platz 10: “Der Mieter” (FR/US 1976) von Roman Polanski

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Und noch ein Polanski. Es ist verblüffend, mit welch einer Leichtigkeit er in „Der Mieter“ die Hilflosigkeit eines in die enge getriebenen jungen Mannes schildert und verkörpert. Und was machen wir Mitmenschen? Wir wollen/können diesen Mann nicht verstehen. Ein schockierender Film, der einem auch noch heute die Nackenhaare zu Berge stehen lässt und zutiefst berührt.

Platz 9: “Die Fliege” (US 1986) von David Cronenberg

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Die Fliege ist das Schaffen eines Meisters, der ein ehrliches Auge auf die Gesellschaft wirft und ihre größten Ängste offenlegt. Krankheiten und ihre Folgen. Technischer Fortschritt und seine nicht nur positiven Auswirkungen. Die Geilheit der Medien. Am Ende offenbart sich nicht nur Cronenbergs Genie im Geschichtenerzählen, sondern ebenso in der Inszenierung. Das Publikum bekommt nicht nur einen Spannungsaufbau geboten, wie man ihn heutzutage kaum mehr erlebt, sondern eines der ergreifendsten Finale der Filmgeschichte. Dieses ist unglaubliche Kunst im Zusammenspiel von Bildästhetik, musikalischer Begleitung, Effekten und Schauspiel, zermürbend und wunderschön, romantisch und doch so traurig, die Kollision von Optimismus und Pessimismus. Und doch steht nie die Gesellschaftskritik an erster Stelle, sondern das Erlebnis.

Platz 8: “Das Ding aus einer anderen Welt” (US 1982) von John Carpenter

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The Thing ist ein überragender Beitrag zum Horror-Genre, welcher sich mit der Reaktion von Menschen in Extremsituationen und der Naivität der Amerikaner auseinandersetzt, und dabei düster und absolut wiederlich in Szene gesetzt wurde und dabei der Frage auf den Grund geht, ob man den Menschen an seiner Seite auch wirklich vertrauen kann. Sicherlich kein optimistisches Gesellschaftsporträt, doch von so intelligenten Horrorfilmen wie „Das Ding aus einer anderen Welt“ kann man heutzutage leider nur noch träumen.

Platz 7: “Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens” (DE 1922) von F.W. Murnau

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Die schwarze Romantik, die Nosferatu umwittert, wird in der letzten Szene bis zum Anschlag ausgereizt. Die Furcht und die Anziehung, die beide in vollem Ausmaß durchleben, die versteckten Triebe, die sich nun eröffnen dürfen, wenn der Vampir in ihr Schlafzimmer eindringt und der erste Sonnenstrahl, der dem Toten den einzigen Wunsch verbietet. Sicher ist Nosferatu heute vielen , allein wegen seines langsamen Erzähltempos, nicht mehr zu empfehlen, doch gerade für die Menschen, die sich in diese Zeit versetzen und fühlen können, dürfte Nosferatu nach wie vor einer tragischsten und wichtigsten Vertreter der Vampir- und Filmgeschichte sein.

Platz 6: “Shining” (GB/US 1980) von Stanley Kubrick

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Wenn uns der Film mit seinen wunderschönen Landschaftsaufnahmen empfängt, dann ist ab dem Moment klar, dass man nie nur das sieht, was man fühlt. Shining mischt direkt den unterschwelligen Bedrohungston unter die Aufnahmen, der zu Anfang sicher nur im Ansatz spürbar ist, aber immer weiter und weiter aufbauen kann und immer größere und nachhaltigere Wellen schlägt. Wellen, die voller hypnotischer Wucht und zitternder Elektrizität stecken, die wirklich jeden erreichen und das Fürchten lehren werden. Da kann Stephen King sagen, was er will, für uns ist „Shining“ einer der überragendsten Genre-Beiträge der Filmgeschichte.

Platz 5: “Antichrist” (DK/FR 2009) von Lars von Trier

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““I don’t think a breathed for the last half – out of shock, out of stress, out of disbelief.“” Lars von Triers umstrittenes Meisterwerk, von vielen missverstanden, von anderen durchaus nachvollziehbar gehasst, doch ist „Antichrist“ für uns kein Film, den man so einfach irgendwo einordnen sollte. Dieses Psychodrama zu hassen, das ist äußerst einfach. Sich mit diesem aber tiefer auseinanderzusetzen, das ist, was von Trier eigentlich verdient hat. Bisher habe ich wohl keinen komplexeren und keinen aufwühlenderen Film gesehen, der uns jedes Mal aufs Neue dermaßen in den Bann zieht und bei jeder Sichtung neue Betrachtungsweisen eröffnet.

Platz 4: “Ekel” (GB 1965) von Roman Polanski

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Roman Polanskis Ekel ist einer der psychologisch dichtesten Dramen, die wir je gesehen haben. Wie es hier gemeistert wird, von einer psychotischen jungen Dame zu erzählen, ihre Einsamkeit in Bilder zu fassen und ihre Berührungsängste mit Männern zu verdeutlichen, ist bis heute einmalig. Das ist vor allem auch der brillanten Darbietung Catherine Deneuves zu verdanken, die ihre Rolle unfassbar glaubwürdig meistert. Zwischen mitleiderregend und abstoßend spielt sie die Jungfrau Carol mit einer Leidenschaft, die nicht selten schockiert. Zudem ist dieses angsteinflößende Schicksal heute noch ebenso aktuell und wichtig wie im Erscheinungsjahr 1965. Ein zeitloser Klassiker, den Polanski da gedreht hat. Durch und durch.

Platz 3: “Suspiria” (IT 1977) von Dario Argento

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Das Opus Magnum von Horrormeister Dario Argento. Eine Bildsprache, die bis heute ihresgleichen sucht. Eine Story, die in ihrer konsequenten Umsetzung noch bis heute schockiert und inspiriert. Revolutionär und unerträglich spannend zugleich ist „Suspiria“. Von wie vielen anderen Horrorfilmen lässt sich das heute noch behaupten?

Platz 2: “Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt” (USA 1979) von Ridley Scott

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Tja, was soll man noch viele Worte über diesen Sci-Fi-Horrorklassiker verlieren, der zwei Genres mitgeprägt hat wie kein anderer Film und der heute noch genauso zu begeistern weiß wie vor über 30 Jahren. Ein wahres Meisterwerk des Schreckens.

Platz 1: “Psycho” (USA 1960) von Alfred Hitchcock

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Es ist nach wie vor beeindruckend, wie „Psycho“ es beherrscht, den Zuschauer durchgehend zu dirigieren und wie Marionetten durch den Film zu führen. Meisterregisseur Alfred Hitchcock, und das zählt zu den ganz großen inszenatorischen Leistungen der Filmgeschichte, vermischt und vertauscht dabei immer wieder Sympathie, Antipathie und Empathie und legt sie wie einen Schleier über die Figuren, nur um sie in der nächsten Szene wieder zu wechseln und den Zuschauer so nach Lust und Laune zu manipulieren. Psycho wird zu einem Suspense-Thriller, der nicht nur durchgehend hochspannend ist und mit atmosphärischer Perfektion glänzen kann, sondern auch die seelischen Konflikte, gebaut auf Eifersucht und Veränderung, des unbekannten Psychopathen schlüssig bis zum großen Finale ausleuchtet.

Das waren unsere 25 Lieblingshorrorfilme. Falls ihr noch nicht genug von Bestenlisten habt, dann schaut euch doch mal unsere 25 Lieblingswestern oder 20 Lieblingsmusicals an.