"Transformers – Dark of the Moon" (USA 2011) Kritik

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Gefühlszyklus:
Nach 5 Minuten: *Ist ja erst der Anfang.*
Nach 15 Minuten: *Jetzt darf er aber langsam mal in Fahrt kommen.*
Nach 45 Minuten: *Man ist dieser Sessel unbequem…. was bin ich denn heute so nervös?*
Nach 75 Minuten: *Ist das Wut, was in mir wächst?*
Nach 90 Minuten: *Na also, die Action geht los.*
Nach 120 Minuten: *Hilfe mein Hirn beginnt zu schmelzen!*
Nach 140 Minuten: „Ich hasse Boeuf, ich hasse Transformers, ich hasse Bay, ich hasse dieses Kino, ich hasse alle, die meinten, Bay hätte aus seinen Fehlern gelernt.*
Nach gefühlten 3 Stunden: *Abspann, Turturro in einer Szene mit Frances McDormand, geil!!*

Titel: ‚Transformers 3 – Dark Side of the Moon‘

Story: ….

Kritik:
Fortsetzung von Schwachsinn in schlimmster Vollendung, welche einzig aus Patriotismus, einem Drehbuch, welches an Dummheit nicht zu übertreffen ist, einer nicht enden wollenden Action, die noch zäher ist, als die dialoglastige erste Stunde und unintelligenten, nervigen Witzen besteht. Real 3D wird zu unreal 3D, oder fand nur ich die durch die Luft gleitenden Soldaten total peinlich gemacht? Ich weiss nicht was ich mich eigentlich noch aufrege. Kurzum: Nein! Ich werde über diesen Unfug nicht noch mehr wertvolle Worte vergeuden, denn nichts, wirklich gar nichts, ist so, wie es sein müsste.

Positiver Vermerk:
Einen Punkt für die Effekte plus einen Punkt Solidaritätszuschuss für John Turturro und Frances McDormand.

Fazit:
Bay ist in seinem Karrieretief angelangt, wenn man davon überhaupt noch sprechen kann und die dunkelste Stunde Hollywoods hat nun endgültig geschlagen. Ob „Frechheit“ oder „Volksverarschung“, viele Wörter dieser Art würden diesem Machwerk gerecht werden. Sucht euch eins aus…

Bewertung: 2/10 Sterne