Schlagwort: Danny Boyle

Die besten Filme des Kinojahres 2017: Sebastian stellt seine Lieblinge vor
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Die besten Filme des Kinojahres 2017: Sebastian stellt seine Lieblinge vor

Geschafft. Damit ist nicht das Jahr 2017 gemeint, sondern dieser verdammte Jahresrückblick. Der zweite von drei, die ich kurz vor Silvester anfertigen soll/muss/will. Diese Rückblicke sind immer so eine müßige Angelegenheit. Nehm' ich nur die Filme, die in diesem Jahr erschienen sind? Platziere ich vielleicht auch ein paar Werke, die erst im in den kommenden Wochen offiziell erscheinen? Was ist mit Festivalbeiträgen? Kurzfilmen? Serien? Und dann immer dieses quälende Taxieren. Gehört Film A auf Position 10 oder reicht doch eine lobende Erwähnung? Stundenlanges pfriemeln, verschieben, verwerfen, bis am Ende sich eine gewisse Fuck-Off-Mentalität durchsetzt. Alles rasch zusammen flanschen, hier noch ein Bild, dort eine Überschrift – Fertig! Jahresrückblicke sind die Pest, was schade ist, d...
Kritik: T2 Trainspotting (GB, 2017)
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Kritik: T2 Trainspotting (GB, 2017)

Choose life. Choose Facebook, Twitter, Instagram and hope that someone, somewhere cares. 20 Jahre sind vergangen, seitdem Renton (Ewan McGregor) seine besten Freunde nach einem Drogendeal sitzen gelassen und sich mit dem erbeuteten Geld nach Amsterdam abgesetzt hat. Sag Ja zum Leben, hieß es im Schlussakkord von Danny Boyles Kultfilm. Aber was passiert, wenn das Leben nicht Ja zu einem zurücksagt? Dieser Frage geht nun T2 Trainspotting nach, denn obwohl es die vier immer wieder probiert haben, stehen sie 20 Jahre später eigentlich genau dort, wo sie angefangen haben. Vielleicht nicht mehr an der Nadel, dafür jedoch auf Kokain. Irgendwann zu Geld gekommen, aber doch wieder alles verbraten. Nicht immer allein gewesen, aber letztlich doch nur eine Exfrau mit Kind, das man nie sehen darf. D...
T2: Erster Teaser zur Trainspotting-Fortsetzung von Danny Boyle
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T2: Erster Teaser zur Trainspotting-Fortsetzung von Danny Boyle

  Viel gibt es nicht zu sehen im ersten Teaser zu Danny Boyles Trainspotting-Sequel "T2" und doch wird das ganze Filmprojekt eben durch jene wenigen bewegten Bilder endgültig real. Schon seltsam, die Clique um Junkie Renton (Ewan McGregor) so einträchtig vereint zu sehen, schließlich endete "Trainspotting" nicht gerade harmonisch. Diesmal verschlägt es Renton, Begbie (Robert Carlyle), Spud (Ewen Bremner) und Sick Boy (Jonny Lee Miller) in die Abgründe des Porno-Milieus. "T2" startet am 16. Februar 2017 in den deutschen Kinos. [youtube https://www.youtube.com/watch?v=rKvACyyUXKE]
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Kritik: Trance – Gefährliche Erinnerung (GB 2013)

Autor: Conrad Mildner "The choice is yours. Do you want to remember or do you want to forget?" Der Drehbuchautor, Filmregisseur und Filmkritiker Paul Schrader teilt die Stilrichtung des Film Noirs in drei Phasen ein. Die „wartime period“ (1941-46), in der überwiegend einsame Privatdetektive ihr Dasein fristen. Danach folgte die „post-war realistic period“ (1945-49), die den Charakter des Großstadtmolochs in den Mittelpunkt rückte und sich den alltäglichen Verbrechen auf den Straßen widmete. Die letzte und zugleich spannendste Phase war dennoch die „period of psychotic action and suicidal impulse“ (1949-53), in der sich allmählich die Figuren auflösen und meistens sogar Mörder und Psychopathen die Hauptrollen sind. Seit dem Ende des klassischen Film Noirs haben sich seine Motive und Refle...
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"28 Days Later" (GB/US 2002) Kritik – Die Menschheit ist dem Ende nah

"Niemand kommt jemals zurück." In der Filmwelt gibt es nicht gerade viele Regisseure, denen man es auch wirklich zutrauen kann, dass sie in jedem Genre einen Hit landen könnten. Viele Filmemacher spezialisieren sich auf einen Bereich und ziehen ihr eigenes Ding immer wieder durch, doch einer von diesen abwechslungsreichen Regisseuren ist der Brite Danny Boyle, der eine erstaunliche Vielseitigkeit an den Tag legt und mit jedem neuen Film ein anderes Genre austestet. Von der schwarzen Komödie 'Kleine Morde unter Freunden', über den Drogenfilm 'Trainspotting', zum visionären Sci-Fi-Prunkstück 'Sunshine' und dem intensiven Abenteurer-Drama '127 Hours'. Danny Boye kann so einiges, auch wenn er sich ab und an etwas zu viel zu mutet, wie in seinem fragwürdigen und enttäuschenden Oscar-Erfolg '...
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Die 10 besten Regisseure aller Zeiten – Jervis-Tetch stellt seine Lieblinge vor

Nachdem uns bereits Souli und Dexter-Morgan ihre Top 10 Listen vorgestellt haben, mache ich nun den Abschluss und präsentiere euch meine Top 10 der besten Regisseure aller Zeiten. Platz 10: Quentin Tarantino Auf keinen trifft der Ausdruck "Kult" so passend wie auf Tarantino. Die Dialoge, die Figuren, die Geschichten, die Musik, etc. etc. All das vermag er so gut zu kombinieren wie wohl kaum ein zweiter Regisseur. Lieblingsfilm: „Inglourious Basterds“ Platz 9: David Fincher Meist düster und bedrohlich, doch er kann auch märchenhaft schön: David Fincher ist ein wahrer Meister seines Fachs. Kaum ein anderer Regisseur schafft es, seine Bilder so stimmungsvoll musikalisch zu unterlegen und somit atmosphärisch dichte Kinomomente der Extraklasse zu erzeugen. Lieblingsfilm: „Fight Club“ ...
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"Slumdog Millionär" (USA 2008) Kritik – Ein enttäuschender Ausflug nach Indien

"Woher soll ein Slumdog das alles wissen?" Danny Boyle hat in der Vergangenheit mit 'Trainspotting', '28 Days Later' und 'Sunshine' drei erstklassige Filme inszeniert. In der Filmwelt war er so immer vertreten, eine Oscar Nominierung sprang jedoch noch nie dabei raus. 2008 war es dann endlich soweit und Boyle ging mit seinem Liebes-Drama 'Slumdog Millionär' ins Oscar Rennen und räumte gleich so richtig ab. 8 Trophäen gewann sein Film, darunter auch für den Film und die Regie. Verdient hat er die aus meiner Sicht auf keinen Fall, denn 'Slumdog Millionär' ist weder Fisch noch Fleisch, zwar nicht richtig schlecht, aber eine große Enttäuschung. Wenn man sich einen Film von Danny Boyle anschaut, kann man sich in einer Sache vollkommen sicher sein: visuell sind sie immer absolut überwältigen...
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"The Beach" (2000) Kritik

"I still believe in paradise. But now at least I know it's not some place you can look for, 'cause it's not where you go. It's how you feel for a moment in your life when you're a part of something, and if you find that moment... it lasts forever..." Mit 'The Beach' brachte Danny Boyle 2000 ein sehr interessantes Thema auf die Leinwand. Der Film hat nur ein Problem, sein schwaches Skript. Nicht bissig genug für eine Satire, zu freundlich für ein Drama und mit zu vielen Klischees garniert. Aber dennoch, durch die spektakuläre Kamera, DiCaprios gewohnt gutes Schauspiel und einen elektrisierenden Soundtrack, gelang Boyle ein packendes Werk über die Flucht aus der Gesellschaft und die Suche nach dem Paradies auf Erden. Gesellschaftskritisch, herausragend bebildert und emotional. Boyle ist e...