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Unsichtbare Bestien und verschreckte Muggel im neuen Trailer zu Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind
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Unsichtbare Bestien und verschreckte Muggel im neuen Trailer zu Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Bisher fand ich das Bildmaterial zum Harry-Potter-Spin-Off "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" ja schrecklich dröge, doch der neue Trailer hat es mir richtig angetan! Das HP-Universum endlich einmal losgelöst von den Fesseln des blitzgenarbten Voldemort-Bezwingers zu erleben könnte richtig Spaß machen, denn die wilde Hatz des britischen Zauberers Newt Scamander (Eddie Redmayne) durch das New York der zwanziger Jahre hat irgendwie fast einen gewissen "Men in Black"-Charme. "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" startet am 17. November 2016 in den deutschen Kinos. [youtube https://www.youtube.com/watch?v=YdgQj7xcDJo]
Kritiken

"Getaway“ (USA 2013) Kritik – Ethan Hawke und Selena Gomez lassen die Reifen quietschen

Autor: Pascal Reis "I am not going to die for you." Was wäre ein echter, in seinem impulsiven Habitus und vitalem (oder cholerischem) Naturell klar dem Eskapismus zugeordneter Kino-Held aus nostalgischen Tagen schon ohne sein ikonisches Vehikel? Ob es der DeLorean DMC-12 aus „Zurück in die Zukunft“, der legendäre Pontiac Firebird Trans-Am von Burt Reynolds in „Ein ausgekochtes Schlitzohr“, Steve McQueens grüner Ford Mustang GT390 aus „Bullitt“ oder Sylvester Stallones 1950er Ford Mercury aus der reaktionären Action-Sause „Die City-Cobra“ ist – Sie alle fungieren als verboten cooles Statussymbol und komplettieren den jeweiligen Charakter im Namen der motorisierten Äquivalenz. Möchte man nun einen Schauspieler des Kalibers von Ethan Hawke in die Reihe der schlagfertigen Heroen manövrieren...
Kritiken

"Mission: Impossible" (USA 1996) Kritik – Meisterhaftes Thriller-Kino

"Diese Leute sind darauf trainiert Geister zu sein. Wir haben ihnen das beigebracht, verdammt nochmal." Im Jahr 1996 erfand Brian de Palma mit 'Mission Impossible' das Agenten-Genre neu. De Palma, der lange kein Kassenmagnet mehr war, konnte im Jahr 1983 mit 'Scarface' seinen letzten großen Erfolg feiern. Äußerst tragisch, denn auch nach 'Scarface' drehte er mit Filmen wie 'The Untouchables', 'Die Verdammten des Krieges' und 'Carlito's Way' drei der besten Genre-Beiträge überhaupt, die an den Kinokassen wirklich jeden Dollar verdient hätten. Nun stand wie gesagt das Jahr 1996 vor der Tür und der nicht sehr beliebte de Palma brachte eine Kinoversion von der 70er Jahre Serie Kobra, übernehmen Sie! heraus, die in Deutschland einen eher übersichtlichen Erfolg hatte. De Palma bewies mal wied...
Kritiken

Klassiker-Tipp der Woche "Beim Sterben ist jeder der Erste" (USA 1972) – In fremden Gewässern

"Das ist einer der letzten wilden, unberührten, unverdreckten, unzerstörten, unverseuchten Flüsse des Südens. Versteht ihr, was das bedeutet?!" John Boorman ist auch einer dieser Regisseure, die immer im Dunkeln geblieben sind. Wahrscheinlich ist das in diesem Fall auch gerechtfertigt. Nach seinem ordentlichen Debütfilm 'Point Blank' mit Lee Marvin in der Hauptrolle, gab es fünf Jahre später, 1972, das ganz große Meisterstück in Boormans Schaffen: 'Beim Sterben ist jeder der Erste'. Danach erreichte er nie wieder diese einmalige Qualität. Boorman inszeniert hier einen erschreckenden, gesellschaftskritischen und hochspannenden Backwood-Psycho-Thriller, dem bis heute kein anderer Genre-Streifen das Wasser reichen konnte. Kameramann Vilmos Zsigmond liefert grandiose Naturaufnahmen rund u...