Schlagwort: Sam Neill

Kritiken

"Escape Plan" (USA 2013) Kritik – Stallone und Schwarzenegger hinter schwedischen Gardinen

Autor: Pascal Reis You hit like a vegetarian. Eigentlich ist Ray Breslin (Sylvester Stallone) ein Experte in Sachen Sicherheitsvorkehrungen und nur wenige Leute können ihm in diesem Metier das Wasser reichen. Seine Kompetenzen sorgen dafür, die Hohlräume in Gefängnissen aufzuspüren und konsequent auszumerzen. Als sich Breslin in einem High-Tech-Hochsicherheitstrakt, dem sogenannten „Grab“, einschleusen lässt, um quasi verdeckt die Schwachstellen zu analysieren, bemerkt der Fachmann plötzlich, dass ihm eine Falle gestellt wurde und mit seiner baldigen Entlassung nicht mehr zu rechnen ist. Unter der Fuchtel des sadistischen Anstaltsleiter Hobbes (Jim Cavenziel), wird Breslin das Leben zusätzlich immer schwerer gemacht, bis er den eigenwilligen Mitgefangenen Emil Rottmayer (Arnold Schwarz...
Kritiken

Regisseure im Fokus: Fiese Blutsauger, eine philosophierende Bombe und die fiktive Realität – Vier Werke des John Carpenter

Autor: Pascal Reis "Dark Star" (USA 1973) Die ersten Gehversuche von John Carpenter in der Filmlandschaft lassen sich als durchaus gestandene Schritte betrachten, die gerade durch ihr augenzwinkerndes Auftreten unzählige Debütwerke problemlos in den Schatten stellt. Dabei lässt sich „Dark Star“ in der Genre-Ecke wiederfinden, die neben der unterschwelligen Bedrohung, den Vexierspielen der menschlichen Urängste, dem atmosphärischen Horror, das größte Faszinosum Carpenters darstellte: Die grenzenlose Welt der Science-Fiction, in die Carpenter in den folgenden Jahren mit „Das Ding aus einer anderen Welt“, „Starman“ und in gewisser Weise auch in „Sie leben!“ noch einige Male zurückkehren sollte. Was „Dark Star“ nun aber in erster Linie von der qualitativen Größe unterscheidet – die per se ...
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"The Hunter" (AU 2011) Kritik – Willem Dafoe auf der Jagd in Tasmanien

"Ab und zu behaupten ein paar Spinner einen gesehen zu haben, aber Beweise hatte bisher keiner." Die Tiere sterben aus und wir Menschen sind daran schuld. Wir zerstören ihre Lebensräume, jagen, misshandeln und töten sie. Und warum? Natürlich wegen des Geldes. Viel zu spät kommt dann die Einsicht, was für Schandtaten wir der Natur angetan haben und wie viel freies Leben wir durch unsere Habgier und Geldsucht zerstörten. Mit verdienten Schuldgefühlen versuchen wir, die Tiere wieder zu vermehren und die Wildnis einen Schritt näher an ihren Ursprung zu führen. Schmerzhaft müssen wir immer wieder feststellen, dass das nie wieder der Fall sein wird und anstatt die Natur und die Tiere nun endlich zu schätzen und zu ehren, machen wir einfach immer weiter wie zuvor, bis wir irgendwann alles ausg...
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"Daybreakers" (2009) Kritik

In Zeiten, in denen Vampire auf Zelluloid à la Twilight angerichtet werden, so dachte ich, würde "Daybreakers" ein wenig zu den alten Wurzeln zurückkehren. In gewissem Maße tut er dies auch, nur hilft es dann auch nichts, wenn von Anfang bis Ende nur Chaos herrscht. Die Story an sich wäre genial, hätte ihren Charme gehabt, aber leider verspielt sich die gesamte Crew. Im Jahr 2019 wird die Menschheit, abgesehen von einer geringen Zahl an Menschen durch eine unbekannte Seuche in Vampire verwandelt. Die, die Menschen geblieben sind, werden gejagt und gezüchtet, um Blut für die Ernährung der Vampirpopulation sicherzustellen. Als die menschliche Bevölkerung fast ausgerottet ist, müssen die Vampire einen Blutersatz finden, bevor die Zeit abläuft. Der Film hatte eine gute Grundvoraussetzung: ...