Schlagwort: Guillermo del Toro

Kritik: The Shape of Water (USA, 2017)
Drama, Filme, Heimkino, Kritiken, Science Fiction / Fantasy, Thriller

Kritik: The Shape of Water (USA, 2017)

If I spoke about it - if I did - what would I tell you? I wonder. [...] Would I tell you about her? The princess without voice. Or perhaps I would just warn you, about the truth of these facts. And the tale of love and loss. And the monster, who tried to destroy it all. Worauf ich mich jedes Jahr eigentlich mehr als die Oscar-Preisverleihung freue, sind die mit den Werbekampagnen einhergehenden Gespräche und Podiumsdiskussionen der verschiedenen Zeitschriften und Gewerkschaften. So taucht beispielsweise jedes Jahr eine monströse 3-Stunden-Interviewrunde der Director’s Guild of America in meinem YouTube Feed auf. Neben Christopher Nolan (Dunkirk), Greta Gerwig (Lady Bird), Jordan Peele (Get Out) und Martin McDonagh (Three Billboards Outside Ebbing, Missouri) sitzt in diesem Jahr auch Gui...
Keine Fortsetzung, kein delToro: Neuer Hellboy ist in Planung
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Keine Fortsetzung, kein delToro: Neuer Hellboy ist in Planung

Das wirkt auf den ersten Blick schon kurios. Hellboy 3 wird es nicht geben, wie Autor und Regisseur Guillermo del Toro im Februar bekannt gab, aber nun erreicht uns die Meldung, dass ein neuer Hellboy-Film geplant sei. Jedoch handelt es sich dabei nicht um eine Fortsetzung der Filme von 2004 und 2008, sondern um ein Reboot. Wie Comicschöpfer Mike Mignolia via Facebook bekannt gab, soll das Reboot auch nicht von delToro inszeniert werden, sondern vom Briten Neil Marshall, der zuvor Regie bei Filmen wie The Descent - Abgrund des Grauens, Centurion - Fight Or Die oder einigen Episoden von Hannibal sowie Game of Thrones führte. Auch ein Darsteller für die Titelrolle soll bereits gefunden sein: Stranger Things-Star David Harbour wird wohl Ron Perlman beerben. Das Reboot soll ein R-Rating erh...
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Guillermo del Toros fantastischer Vorspann zur neuen Halloween-Folge von den Simpsons

Wie uns der Vorspann gefällt: Schon seit Jahren sind sich Fans darüber einig, dass die Qualität der Simpsons-Staffeln inzwischen deutlich abgenommen haben. Von dem Qualitätsverlust unbeeindruckt zeigen sich jedoch weiterhin die alljährlichen Halloween-Folgen der Simpsons. Auch dieses Jahr freuen wir uns schon jetzt wieder auf die neue Grusel-Episode, was nicht zuletzt an dem großartigen Intro von Regie-Fantast Guillermo del Toro liegt, dass ihr euch jetzt bereits hier anschauen könnt:
Kritiken

"Pacific Rim" (USA 2013) Kritik – Magie, Monster und Moneten

Autor: Conrad Mildner „Today we are cancelling the apocalypse!“ Was haben mein achtjähriges Ich beim „Jenga“-Spielen und das „Intergalactic“-Musikvideo der Beastie Boys gemeinsam? Richtig, den natürlich menschlichen Fetisch für Zerstörung; kein Geheimrezept, aber eine Triebfeder, die im aktuellen Blockbusterkino unverzichtbar geworden ist und seit „Jurassic Park“ stetig absurder werdende Früchte getragen hat. Auch in Guillermo del Toros offenkundig auf Krawall gebürsteten „Pacific Rim“ kann die Zerstörung gar nicht groß genug sein. Im Zentrum des Films steht nicht nur der übliche Fetisch, sondern auch das schwarze Loch seines Konsums. Höher, weiter, schneller und vor allem größer muss es werden und alles davor dagewesene in den Schatten stellen. Anders geht es nicht. Das Prinzip der Über...
Filme, Kritiken

"Mama" (ES,CA 2013) Kritik – Grusel-Mutter im Kleiderschrank

Autor: Stefan Geisler "Don't go in the closet..." Der mexikanische Regisseur Guillermo del Toro ist ein Vollzeit-Nerd. Wenn er nicht gerade selber fantastische Filme dreht oder Fantasy-Romane schreibt, dann gibt der ambitionierte Filmemacher jungen Nachwuchsregisseuren die Chance sich einmal auf der großen Leinwand zu probieren. Dass die Del-Toro-Produktionen dabei qualitativen Schwankungen unterliegen, ist dementsprechend kaum verwunderlich und doch sind die meisten Endprodukte immerhin ansehnliche Fingerübungen, die manchem Regisseur schon den Sprung nach Hollywood ermöglicht haben. Natürlich trägt auch „Mama“, die neuste Produktion des mexikanischen Fantasten, wieder dessen unverkennbare Handschrift und hat überdies sogar noch äußerst erfolgreich an den amerikanischen Kinokassen abges...
Kritiken

Die „Blade“-Trilogie (USA 1998-2004) Kritik – Der stoische Vampirjäger in Lack und Leder

Autor: Pascal Reis "Blade" (USA 1998) „I promise you, you'll be dead by dawn.“ Wesley Snipes ist als vampirjagender Daywalker die gefasste Überzeichnung in Person. Seine physische Präsenz ist immer auf dem gleichen lässigen Level, von Schauspiel braucht man hier nicht reden, mit einem Gesichtsausdruck, möglichst (pseudo-)cool, schnetzelt sich Snipes eben andauernd durch die von Blutsaugern dominierte Unterwelt der Großstadt. Sein Gegenspieler tritt in Form von Stephen Dorff auf, der den gewandelten Vampire Deacon Frost gibt. Im Gegensatz zu Snipes, der zwar nicht Berauschendes darstellt, aber durchaus in die Rolle passt, ist Dorff ein Knallcharge³. In einer Welt, in der Vampire am liebsten vögeln, Drogen konsumierten und sich bei Techno-Partys mit Blut berieseln lassen, ist Dorff der –...
Kritiken, Kurzfilme

Kurzfilm: Mamá (ES 2008)

Autor: Conrad Mildner Am 18. April startet bei uns der von Guillermo des Toro produzierte Horrorfilm "Mama" von Andrés Muschietti. Der Film basiert auf einem gleichnamigen Kurzfilm ebenfalls von Muschietti, der Guillermo del Toro so beeindruckt hat, dass er sich entschloss die Langfilmversion zu produzieren. Ich bin gespannt auf das Ergebnis, welches mit Jessica Chastain sogar sehr gut besetzt ist. Allerdings frage ich mich, was die lange Version Muschiettis hocheffektivem, dreiminütigem Kurzfilm noch wichtiges hinzufügen will, außer einer hoffentlich längeren Gruselspanne. Der Kurzfilm erzählt sich in einer einzigen Einstellung. Die Steadycam folgt den beiden Mädchen durch das Haus. Es gibt keine Rhytmitisierung durch Schnitte, sondern einzig durch Bewegungen. Beeidruckend ist allein,...
Kritiken

"Pans Labyrinth" (MX/ES 2006) Kritik – Die träumerische Realität

"Wieso sollte ich Euch belügen? Ich bin doch nur ein armer Pan." Märchenfilme haben einen großen Wert in der Filmwelt. Damit sind nicht nur die Disneyfilme wie 'Schneewittchen und die sieben Zwerge' gemeint, oder auch der tschechisch-slowakische Vertreter 'Drei Haselnüsse wie Aschenbrödel'. Es sind auch Filme wie Wolfgang Petersens 'Die unendliche Geschichte', oder Tim Burtons Meisterwerke 'Edward mit den Scherenhänden' und 'Sleepy Hollow'. Wobei letzterer sicher nur für Erwachsene geeignet ist. Eines ist aber sicher: Märchen sprechen nach wie vor Jung und Alt an. Guillermo del Toro, der zuvor mit Filmen wie 'Blade II' und 'Hellboy' seinen Ideenreichtum unter Beweis stellen konnte, bei den Stories allerdings nicht überzeugte, nahm sich 2007 mit 'Pans Labyrinth' einem dieser beliebten Fa...