Schlagwort: Margarita Eliseeva

Kritik zu „Rental Family“: süßer als Zuckerwatte
Asiatischer Film, DVD & Bluray, Filmkritiken, Komödie

Kritik zu „Rental Family“: süßer als Zuckerwatte

Kritik von Margarita Eliseeva – erstmals zu lesen am 4. Oktober 2025, gesehen beim Filmfest Hamburg 2025. Brendan Fraser in Japan: Rental Family von Mitsuyo Miyazaki Japan boomt. Als touristisches Ziel, als Ort zum Einwandern und natürlich als Filmkulisse für westliche Produktionen. Das wahrscheinlich bekannteste Beispiel einer solchen Filmproduktion ist Sofia Coppolas Lost in Translation (2003). Aber auch Wim Wenders Perfect Days (2023) oder David Leitchs Bullet Train mit Brad Pitt (2022) bekommen viel Aufmerksamkeit. Nun erscheint Rental Family, geschrieben von HIKARI aka Mitsuyo Miyazaki, deren bisher prominentestes Werk die Mitarbeit an der Serie BEEF (2023) sein dürfte. Die Regisseurin stammt aus Japan, hat aber in den USA studiert und arbeitet aktuell zum großen Teil auch dort. ...
Kritik zu „Ein Kuchen für den Präsidenten“: mit bittersüßem Geschmack
Aktuelle Filmnews, Asiatischer Film, Drama, Filmkritiken, Im Kino

Kritik zu „Ein Kuchen für den Präsidenten“: mit bittersüßem Geschmack

Kritik von Margarita Eliseeva – erstmals zu lesen am 27. Oktober 2025, gesehen im Rahmen des Filmfests Hamburg 2025. Der Kuchen mit bittersüßem Geschmack: Ein Kuchen für den Präsidenten von Hasan Hadi Kino aus dem Irak – wer rechnet schon mit einem solchen Unikat? Doch bei der Quinzaine des cinéastes, der Parallelsektion zum Festival de Cannes, lief zum ersten Mal in der Festivalgeschichte ein Film aus diesem Land: The President´s Cake, auf Deutsch Ein Kuchen für den Präsidenten. Das auch mit großem Erfolg. Denn nicht nur der Publikumspreis der entsprechenden Sektion in Cannes ging an den Film – auch der begehrte Preis für das beste Debüt, die Caméra d’Or, ging in den Irak. Der Regisseur von Ein Kuchen für den Präsidenten, Hasan Hadi, wollte schon seit seiner Kindheit Filmemacher wer...
Kritik zu „Der geheimnisvolle Blick des Flamingos“: Eine Liebeserklärung an Wahlfamilien
Aktuelle Filmnews, Drama, Festival de Cannes, Filmkritiken, Im Kino

Kritik zu „Der geheimnisvolle Blick des Flamingos“: Eine Liebeserklärung an Wahlfamilien

Kritik von Margarita Eliseeva, gesehen im Rahmen des Brussels International Film Festival 2025. Eine Liebeserklärung an alle (queeren) Wahlfamilien: Der geheimnisvolle Blick des Flamingos von Diego Cespedes Gebirge, Sand und eine graue, nur teils asphaltierte Straße ohne Ende. Hier und da stehen einzelne Holzhäuser, ganz einsam und schäbig – sie wirken fast vernachlässigt. Das Jahr ist 1982 und wir befinden uns in der tiefsten chilenischen Wüste. Die einzelnen Häuser gehören zu einem kleinen Bergarbeiterdorf, in dem aber nicht viel los ist. Diejenigen, die es schaffen, gehen lieber in die Großstadt, und die Verbliebenen müssen mit dem monotonen Alltag klarkommen. So könnte der Beginn eines sozialen Arbeiterdramas aussehen, doch La misteriosa mirada del flamenco, auf Deu...