Schlagwort: Peter Dinklage

Kritik: Three Billboards Outside Ebbing, Missouri (UK, USA 2017)
Drama, Filme, Heimkino, Komödie, Krimi, Kritiken

Kritik: Three Billboards Outside Ebbing, Missouri (UK, USA 2017)

Mildred Hayes: So how's it all going in the nigger- torturing business, Dixon? Dixon: It's 'Persons of color'-torturing business, these days, if you want to know. And I didn't torture nobody. Wie humorvoll kann ein Schlag in die Magengrube sein? So mancher Kinozuschauer dürfte sich diese Frage nach der Sichtung des neuen Films von Brügge sehen... und sterben?-Regisseur Martin McDonagh stellen, denn der irisch-britische Filmemacher nimmt sich in Three Billboards Outside Ebbing, Missouri einem unangenehm harten Thema an: Der Kampf einer verzweifelten Mutter, deren Tochter ganz in der Nähe ihres Wohnhauses vergewaltigt, ermordet und anschließend verbrannt wurde, gegen die schleppend voranschreitende Ermittlungsarbeit der Polizei, die auch sieben Monate nach dem grausamen Gewaltverbrec...
Erster Trailer zu Martin McDonaghs Three Billboards Outside Ebbing, Missouri
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Erster Trailer zu Martin McDonaghs Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=Jit3YhGx5pU]   Wie die Zeit vergeht...: Inzwischen ist es schon fast 10 Jahre her, dass sich Regisseur Martin McDonagh mit seiner großartigen Komödie Brügge sehen... und sterben? einen festen Platz in unseren Herzen gesichert hat. Mit der grotesken Gangster-Komödie 7 Psychos brachte der irische Regisseur seitdem lediglich einen weiteren Film in die Kinos - nach unserer Meinung natürlich viel zu wenig. Dementsprechend freuen wir uns umso mehr über den ersten Trailer zu McDonaghs neuem Film Three Billboards Outside Ebbing, Missouri, der thematisch irgendwo zwischen Drama, Thriller und rabenschwarzer Komödie einzuordnen ist und deutlich ernstere Töne anschlägt, als dessen bisherige Werke. Der Cast, der mit Frances McDormand, Woody Harrelson, S...
Serienkritik: Game of Thrones – 5. Staffel (USA 2015)
Kritiken, Serien

Serienkritik: Game of Thrones – 5. Staffel (USA 2015)

The freedom to make my own mistakes was all I ever wanted. Die „Schachbrett“-Metapher ist natürlich unlängst eine altbackene: Menschen, die sich als Figuren auf einem überdimensionalen Schachbrett wiederfinden und von einem übermächtigen Spieler von Kachel zu Kachel gepeitscht werden. Für das HBO-Format „Game of Thrones“ aber hat diese Metapher inzwischen über (nunmehr) fünf Staffeln derart an Bedeutung und Signifikanz gewonnen, dass es kaum möglich scheint, den individuellen Status im ausufernden Figurenarsenal noch wirklich differenzieren zu wollen respektive zu können: Wenn ein Charakter royaler Beschaffenheit ebenso kaltschnäuzig über die Klinge springen muss, wie es der nicht weniger für ein intaktes Gesellschaftssystem ausschlaggebende Pöbel tut, dann wissen wir: Hier gibt es ...
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"Game of Thrones" 3. Staffel (USA 2013) Kritik – Fleisch, Stahl und Stagnation

Autor: Sebastian Groß „The Winter is coming... slowly.“ Die TV-Adaption von George R. R Martins literarischer Fantasyreihe gehört zu den erfolgreichsten fiktionalen Stoffen, die aktuell von einem Fernsehsender (in dem Falle der Pay-TV Sender HBO) in Auftrag gegeben und ausgestrahlt wird. Neben „Breaking Bad“, “Mad Men”, „Sons of Anarchy“, „Boardwalk Empire“, „Shameless“ oder „Banshee“ gehört „Game of Thrones“ zur Speerspitze neuer US-Serien, die mit teils komplexen Geschichten, vielschichtigen Figuren und anti-adoleszenten Inhalten nicht nur in Amerika für zufriedene Zuschauer sorgt –und für massive Downloads. Vor allem außerhalb der USA gehören diese Serien zu den am meisten legal wie illegal beschafften Unterhaltungsprodukten, was hierzulande auch daran liegen mag, dass viele Serien eh...
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"Game of Thrones" 1. Staffel (USA 2011) Kritik – Ein Genre wird revolutioniert

"Remember... Winter is Coming." Ein Satz, dem im Laufe der ersten Staffel viele Bedeutungen zugesprochen werden können. Der Winter ist etwas Böses und Heimtückisches, aber auch etwas Mystisches und Ruhiges. Man kann sich nicht sicher sein, was als nächstes passiert, welcher der vielen höchst interessanten Charaktere als nächstes das Zeitliche segnen muss. Und das macht "Game of Thrones" so anders. Der Zuschauer bekommt eine Welt geboten, die recht bald mit der aus "Der Herr der Ringe" konkurrieren kann. Zwar sind nicht alle Charaktere so perfekt besetzt wie in der Verfilmung von J.R.R. Tolkiens Epos, auch gibt es manchmal noch Problemchen beim Verfolgen eines roten Fadens, aber das alles macht nichts, denn die erste Staffel von "Game of Thrones" ist ganz offensichtlich die Exposition zu...