Schlagwort: Sam Rockwell

Kritik: Three Billboards Outside Ebbing, Missouri (UK, USA 2017)
Drama, Heimkino, Komödie, Krimi, Kritiken

Kritik: Three Billboards Outside Ebbing, Missouri (UK, USA 2017)

Mildred Hayes: So how's it all going in the nigger- torturing business, Dixon? Dixon: It's 'Persons of color'-torturing business, these days, if you want to know. And I didn't torture nobody. Wie humorvoll kann ein Schlag in die Magengrube sein? So mancher Kinozuschauer dürfte sich diese Frage nach der Sichtung des neuen Films von Brügge sehen... und sterben?-Regisseur Martin McDonagh stellen, denn der irisch-britische Filmemacher nimmt sich in Three Billboards Outside Ebbing, Missouri einem unangenehm harten Thema an: Der Kampf einer verzweifelten Mutter, deren Tochter ganz in der Nähe ihres Wohnhauses vergewaltigt, ermordet und anschließend verbrannt wurde, gegen die schleppend voranschreitende Ermittlungsarbeit der Polizei, die auch sieben Monate nach dem grausamen Gewaltverbrec...
Erster Trailer zu Martin McDonaghs Three Billboards Outside Ebbing, Missouri
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Erster Trailer zu Martin McDonaghs Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=Jit3YhGx5pU]   Wie die Zeit vergeht...: Inzwischen ist es schon fast 10 Jahre her, dass sich Regisseur Martin McDonagh mit seiner großartigen Komödie Brügge sehen... und sterben? einen festen Platz in unseren Herzen gesichert hat. Mit der grotesken Gangster-Komödie 7 Psychos brachte der irische Regisseur seitdem lediglich einen weiteren Film in die Kinos - nach unserer Meinung natürlich viel zu wenig. Dementsprechend freuen wir uns umso mehr über den ersten Trailer zu McDonaghs neuem Film Three Billboards Outside Ebbing, Missouri, der thematisch irgendwo zwischen Drama, Thriller und rabenschwarzer Komödie einzuordnen ist und deutlich ernstere Töne anschlägt, als dessen bisherige Werke. Der Cast, der mit Frances McDormand, Woody Harrelson, S...
Filme, Heimkino, Kritiken

Kritik: 7 Psychos (GB/USA 2012)

"Auge um Auge und die ganze Welt wird blind sein." Seit Martin McDonaghs Langfilmdebüt „Brügge sehen und sterben?“ herrscht eine schwere Uneinigkeit über die Einordnung seiner künstlerischen Person. Selbst die Marketing-Abteilungen wissen nicht so recht wie sie einen Donagh-Film an den Mann oder die Frau bringen sollen. Wer damals nach dem Trailer zu „Brügge sehen und sterben?“ eine tarantinoeske Gangsterkomödie erwartete, wurde im Kinosaal eines besseren belehrt. Der gefeierte irische Bühnenautor benutzte die postmodernen Kinobilder des Tarantino-Kults als bloße Verpackung einer tiefgehenden moralischen wie tragischen Dramatisierung bekannter Gangster-Streitigkeiten. Das Kino ist eben auch ein Ort des organisierten Verbrechens, denn nirgendwo sonst sehen wir so gerne Männern mit Knarre...
Kritiken

"Cowboys & Aliens" (USA 2011) Kritik – Daniel Craig im Kampf gegen fiese Aliens

"Heute ist nicht dein Glückstag, Fremder!" Comic-Verfilmungen boomen das Geschäft. Jeder möchte einen Comic auf die Leinwand bringen, jeder will einen Comic-Helden spielen, die Gerüchteküche brodelt und es wird wohl lange Zeit keinen Stillstand um dieses Thema geben. Wird Christopher Nolan doch noch einen Batman drehen? Dürfen wir Daredevil in Gestalt von Josh Hartnett wirklich bewundern und wann ist Paul Giamatti endlich in "The Goon" zu sehen? Fragen über Fragen. Die einen finden es nervig, die anderen stürzen sich nur zu gerne eine Diskussion, die noch nicht mal Dingfest sind. Zu den populärsten Comic-Verfilmungen zählen auch Jon Favreaus "Iron Man" und "Iron Man 2", in denen Robert Downey Jr. als selbstironischer Millionär in den Kampfanzug stieg und es so richtig krachen ließ. Qual...
News

Neue Charakterposter zu Seven Psychopaths

Es gibt neue Poster zu Martin McDonaghs "Seven Psychopaths". Jeder Verrückte hat ein Charakter-Poster spendiert bekommen. Cool! "Seven Psychopaths" ist der neue Film von Oscarpreisträger Martin McDonagh mit Colin Farrell, Sam Rockwell, Christopher Walken und Woody Harrelson. Er kommt am 6. Dezember in die deutschen Kinos.
Filme, Heimkino, Kritiken

Kritik: Moon (GB 2009)

"Vielleicht hast du dir ja was eingebildet." In nicht allzu ferner Zukunft wird der Mond nach Rohstoffen ausgebeutet. Die automatischen Stationen werden von jeweils einem Astronauten betreut. Einer dieser Astronauten ist Sam Bell. 3 Jahre hat er fast um. Kurz bevor er zur Erde zurückkehren kann, stolpert er jedoch über einen bewußtlosen Astronauten, der genauso aussieht wie er. Allein das Poster von "Moon" beschwört alte Zeiten herauf, für einen Science-Fiction-Film doch recht unerwartet. Nur betrachtet man das Plakat genauer, entpuppt sich das Nostalgie-Element mehr als lässige Retroness. Duncan Jones setzt diesen Aspekt auch filmisch um, aber inwieweit man hier von Retroness sprechen kann ist fraglich. Viel eher ist dieser "alte" Charme der langen Abstinenz guter Genre-Beiträge gesc...