Schlagwort: Til Schweiger

Kritiken

"Grossstadtklein" (D 2013) Kritik – Romantische Stangenware à la Schweiger

Autor: Stefan Geisler "Manchmal weiß ich echt nicht, was du willst" Til Schweiger hat momentan die deutsche Film- und Fernsehlandschaft im Griff wie kein Zweiter. Wenn der nuschelnde Keinohrhase nicht gerade einen „Tatort“ in die Luft sprengt, kocht er vergnügt mit seinen Töchtern „Kokowääh“ oder fungiert als menschliches Schutzschild in „Schutzengel“ und dem deutschen Publikum gefällt es. Doch selbst wenn Schweiger mal nicht vor der Kamera in Erscheinung tritt, ist sein Einfluss auf das filmische Endprodukt deutlich spürbar. Tobias Wiemanns Leinwanddebüt „Grossstadtklein“ ist so ein Fall: Obwohl Til Schweiger lediglich als Produzent an dem Projekt beteiligt war, erinnert die romantische Komödie so stark an die letzten Schweiger-Filme, dass man jede Sekunde damit rechnet, Til doch noch i...
Kritiken

Trailer zum neuen Tatort "Willkommen in Hamburg" mit Til Schweiger

Wie uns der Trailer gefällt: Heute Abend um 20:15 Uhr in der ARD gibt es die große Tatort-Premiere für Til Schweiger als Ermittler Nick Tschiller. Veränderungen sollten her, so Schweiger, ob das Konzept am Ende auch wirklich aufgeht, wird sich später zeigen. Der Trailer macht jedenfalls den Eindruck, als hätte man alle Schweiger-Versatzstücke der letzten Kinojahre in einen Topf geworfen und durch den Fleischwolf gedreht. Deftige Einschaltquoten wird das mit Sicherheit bringen.
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Til Schweiger – Von der Lindenstraße bis Kokowääh

Autor: Sebastian Groß Er gehört wohl zu den bekanntesten deutschen Filmemachern und Schauspielern dieser Zeit, doch sein Ruf ist nicht unbedingt der Beste. Von der Klatsch- und Boulevardpresse als Filmwunder, nationales Sexsymbol sowie Aushängeschild der Branche bezeichnet, von Filmkritik und –Enthusiasten weitestgehend belächelnd und häufig als nervender Selbstdarsteller tituliert. Kurz: Es geht um Til Schweiger, der entweder Begeisterung oder Ablehnung auslöst. Wir lassen seine Karriere hier einmal Revue passieren. Der Beginn seiner Karriere ist recht klassisch: Im Serien-Evergreen „Lindenstraße“ verdiente sich, von 1990 bis 1992, der junge Schweiger als Jo, Sohn von Taxifahrer Andi Zenker, seine ersten Sporen. Schnell steigt er zu einer der beliebtesten Figuren der Serie auf. Schwe...
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"Kokowääh 2" – Erster Trailer zur RomCom mit Til Schweiger und Emma Tiger Schweiger

Til Schweiger und Töchterchen Emma Tiger melden sich mit „Kokowääh 2“, der Fortsetzung zur erfolgreichen Familien/Liebes-Komödie „Kokowääh“ zurück. Die Kinokassen werden so oder so wieder klingeln, aber die Qualität von „Kokowääh 2“ wird der des schwachen Vorgängers wohl kaum überlegen sein. Liebeskummer, Familienzoff und viel Kitsch. Fans werden begeistert sein, wir können höchstens Interesse heucheln. Deutscher Kinostart ist der 07.02.2013
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Das "Männerherzen" Doppel (DE 2009-2011) Kritik – Beziehungen, Liebeleien und Probleme

"Männerherzen" (DE 2009) Im angesehenen Sportstudio „Fitnessworld“ laufen sich fünf verschiedene Männer immer wieder über den Weg. Zum einen wäre da Niklas, der keinen Schritt wagt, ohne ihn vorher bis ins kleinste Detail zu planen. Philip, ein Freund von Niklas, ist da das genaue Gegenteil, denn Philip lebt in den Tag und nimmt alles so wie es kommt. Aber das lockere Dasein hat schnell ein Ende gefunden, als seine Freundin ihm mitteilt, dass er bald Vater wird. Jerome ist ein flotter Musikproduzent, der sich vor Frauen gar nicht retten kann, bis er den ziemlich eigenwilligen Schlagersänger Bruce Berger am Hals hat und ihn produzieren soll. Der etwas verklemmte Beamte Günther lernt nach Ewigkeiten mal wieder eine Frau kennen, aber Susanne steckt mitten in einer Scheidung mit dem choleri...
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Hier könnte eine Kritik stehen: Schutzengel (DE 2012)

"Vielleicht bist du ja mein Schutzengel." Aufgrund dieses Artikels auf critic.de möchten auch wir auf das streitbare Verhältnis zwischen Til Schweiger und der Filmkritik aufmerksam machen. Schweigers Kinofilme sind gerade wegen ihres Erfolgs ein Gradmesser für die Stimmungslage in der deutschen Kinolandschaft und egal wie man zu seinen Filmen steht, aus dem Weg gehen, kann man ihnen nicht. Schon gar nicht als Filmkritker, der sich für kleine Arthousefilme, wie auch für große Blockbuster interessieren sollte. Nun versucht Til Schweiger mit seinem neuen Film "Schutzengel" Einfluss auf die Pressearbeit zu nehmen. Denn wenn am kommenden Donnerstag der Film in unseren Kinos startet, werden sich wohl manche Leute wundern, warum es so wenige Kritiken zu lesen gibt. Die einfache Antwort: Til S...
Kritiken

"Das gibt Ärger" (USA 2012) Kritik – Krieg um der Liebe Willen

"Oh, I think I'm going to hell." - "Don't worry. If you're going to hell, I'll just come pick you up." McG hat sich ja bekanntlich mit dem Filmemachen für den falschen Beruf entschieden. Schon seine Videoclips waren eher schlecht als recht. Ebensowenig überzeugen seine Filme, für die er seit "3 Engel für Charlie" den Regieplatz übernehmen durfte. Vielmehr liefert McG eine Niete nach der anderen ab. Dabei stellt seine neueste Arbeit "Das gibt Ärger" keine Ausnahme dar, ist aber zumindest ein wenig erträglicher als all das, was der regelmäßige Kinogänger bisher von ihm bewundern durfte. Die Story hätte für eine Action-Komödie sogar Potential gehabt. Zwei CIA-Agenten daten zufällig die gleiche Frau. Daraus entwickelt sich eine Rivalität und ein Kampf innerhalb des Agenten-Dream-Teams ent...
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"Kokowääh" (D 2011) Kritik – Auf ein Neues, Herr Schweiger

"Du bist also genau acht Jahre alt?" - "Wie kann man denn ungenau acht Jahre alt sein?" Puh, das war er also. Der neuste Geniestreich von Til Schweiger. Nach dem recht gelungenen und frischen 'Keinohrhasen' ging es deutlich Bergab. 'Zweiohrküken' war noch ok, '1 1/2 Ritter' PFUI! Und jetzt 'Kokowääh'. Kriegt Schweiger denn endlich wieder die Kurve und bringt etwas frischen Wind in die deutschen Kinos? Nö! Wieder der gewohnte Schweiger-Quark mit dem kleinen Unterschied, dass er seiner Tochter, die zwar wirklich süß ist, eine große Rolle gegeben hat und so der sicherer Erfolg vorprogrammiert war. Hmm, was gibt es zur Kameraarbeit oder zur Schnitttechnik zu sagen? Eigentlich nichts. Kein Lob, keine Kritik. Sie erfüllt ihren Zweck ohne irgendwelche Besonderheiten oder schöne Einstellungen...