Kritik zu „Everytime“: Der Überraschungsfilm des Jahres
Kritik von Julian Bonsu
Der bisherige Überraschungsfilm des Jahres: Everytime von Sandra Wollner
Nach dem tragischen Tod ihrer jugendlichen Tochter Jessie leidet Ella unter unvorstellbarer Trauer. Gemeinsam mit ihrem jüngeren Kind Melli und Jessies Freund Lux schlägt sie sich durch das Leben in Berlin und später im Urlaub auf den Kanarischen Inseln, wobei alle drei auf ihre eigene Weise versuchen, ihren Verlust zu bewältigen. Sie versuchen nach vorne zu blicken, wollen aber auch die Vergangenheit nicht loslassen. Die Zeit verschwimmt und nimmt allmählich die Form einer Gespenstergeschichte an. Eine Geschichte, so traurig und schön, dass sie noch lange nach dem Abspann nachwirkt. Mit Everytime hat Sandra Wollner den vielleicht eindringlichsten Film des Jahres geschaffen.
„Ist das das g...









