Schlagwort: Leonardo DiCaprio

Cinema Update #54 – Scorsese, Verhoeven, Unbreakable Sequel, Cannes Jury & Kingsman 2
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Cinema Update #54 – Scorsese, Verhoeven, Unbreakable Sequel, Cannes Jury & Kingsman 2

Martin Scorsese plant auf seine alten Tage noch ein Mammut-Projekt nach dem anderen: Nach The Irishman mit Robert DeNiro, möchte der Regie-Virtuose Leonardo DiCaprio und ebenfalls DeNiro vor der Kamera vereinen. Was Leonhard und Patrick davon halten besprechen sie natürlich ausgiebig (neben anderen spannenden Themen) in der neuen Ausgabe Cinema Update. Viel Spaß beim Anhören... Cinema Update bei iTunes abonnieren! Cinema Update als RSS-Feed abonnieren! https://soundcloud.com/cinema-update/cinema-update-54-scorsese-verhoeven-unbreakable-sequel-cannes-jury-kingsman-2
Unsere Tipps für die Golden Globes 2016!
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Unsere Tipps für die Golden Globes 2016!

verfasst von Leonhard Balk und Patrick Kunze Es ist ein mehr schlecht als recht gehütetes Geheimnis, dass die großen Preisverleihungen Hollywoods nicht ganz mit rechten Dingen zugehen. Neben Berichten von Bestechungen und Bevorzugung, werden zudem nur eine stark eingeschränkte Anzahl an Filmen berücksichtigt. Um diese Situation einigermaßen verständlich darzustellen, haben wir unsere Picks in drei Kategorien unterteilt: 1. Wer gewinnen wird. 2. Wer gewinnen sollte. 3. Wer in einer perfekten Welt,  den Preis gewinnen sollte oder auf jeden Fall eine Nominierung in dieser Kategorie verdient hätte. So fällt einem auf, was für eine bestimmende Rolle Insider-Politik bei der Golden Globe Preisverleihung spielt. Jon Hamm hat in der letzten Staffel Mad Men eine grandiose Performance geliefert, ...
Kritik: The Revenant – Der Rückkehrer (USA 2015)
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Kritik: The Revenant – Der Rückkehrer (USA 2015)

God giveth, God taketh away. Alejandro González Iñárritu war schon immer ein heißes Eisen im anspruchsvollen Weltkino, mit seiner inoffiziellen Todes-Trilogie „Amores Perros“, „21 Gramm“ und „Babel“ hat der mexikanische Autorenfilmer frühzeitig in bemerkenswerter Fasson unter Beweis gestellt, dass er in der Lage ist, dem Innenleben seiner Charaktere entschieden nachzuspüren und sich dabei keinesfalls vor Abgründen, aber ebenso wenig vor dem Silberstreif am Horizont zu verschließen. Sicherlich, ein Freund der großen Gesten war Iñárritu schon immer, die zermürbenden Schicksalsschläge türmte er zuweilen bis ins Unermessliche, und gerade in „Biutiful“ beschlich einen als Zuschauer doch ein deutliches Gefühl affektiver Übersättigung, wurde man doch Zeuge davon, welch Marter der von Javie...
Die Nominierungen für die Golden Globes 2016!
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Die Nominierungen für die Golden Globes 2016!

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und sie läutet traditionell auch die Awardseason ein. Nachdem die Nominierungen der SAG-Awards bekannt gegeben worden sind, rücken heute die Golden-Globes hinterher. In 25 Kategorien (14 Film und 11 TV) werden am 10. Januar 2016 in Los Angeles die Preise der Hollywood Foreign Press Association (Auslandspresseverband Hollywood) verliehen. Das Drama"Carol" (5 Nominierungen) von Todd Haynes, der Survival-Thriller "The Revenant" (4 Nominierungen) mit Leonardo DiCaprio und die Komödie "The Big Short" (4 Nominierungen) mit Brad Pitt können sich die größten Chancen ausrechnen auf einen Sieg ausrechnen. Das handgemachte Action-Spektakel "Mad Max: Fury Road" untermauert mit Nennungen beim besten Film und der besten Regie seine Oscar-Ambitionen. Die Nominie...
Kritiken

"Der große Gatsby” (AU/USA 2013) Kritik – DiCaprio als einsamer Multimillionär

Autor: Philippe Paturel "Gatsby? What Gatsby?” F. Scott Fitzgeralds Romanklassiker "Der große Gatsby” ist einer der bedeutendsten Erzählungen der letzten 100 Jahre. Das düstere Märchen handelt von den Einwohnern einer erdichteten Stadt namens West Egg auf Long Island. In den Fokus der Erzählung rücken dabei drei Menschen: Jay Gatsby (Leonard DiCaprio), ein junger Multimillionär, der auf seinem riesigen Anwesen alle paar Tage Partys schmeißt, Nick Carraway (Tobey Maguire), ein Aktienhändler, der in ein kleines Haus neben Gatsbys Grundstück einzieht und sehr bald der beste Freund des Multimillionärs wird und die wunderschöne Daisy Buchanan (Carey Mulligan), Gatsbys ehemalige Geliebte und Nicks Cousine, die inzwischen allerdings mit einem anderen gut betuchten Bürger New Yorks verheiratet ist...
Kritiken

"Zeiten des Aufruhrs" (USA/GB 2008) Kritik – Leonardo DiCaprio und Kate Winslet wieder vereint

"How do I know you didn't try to flush our entire fucking family down the toilet?" Sam Mendes kehrt neun Jahre nach seinem Debüt und Geniestreich „American Beauty“ zurück an die alte Wirkungsstätte: Der illusionären Vorstadtidylle. Nach außen fehlerfrei, lückenlos und bis in den kleinsten Winkel akkurat gepflegt. Doch hinter dieser Fassade befinden sich menschliche Abgründe, ein reibungsloses Miteinander ist pures Wunschdenken, aber hinter welcher Haustür, in welcher Ehe und in welcher Familie gibt es diese Probleme nicht? Keine Zweifel und (zumeist) verbale Gefechte? In dieser Erkenntnis liegt keinesfalls die Genialität von „Zeiten des Aufruhrs“. Mendes' unheimlich stilsicher aufgearbeitetes Melodrama punktet durch seine Authentizität, durch die fühlbare Nähe in seiner Inszenierung, di...
Kritiken

“Django Unchained” (USA 2012) Kritik – Quentin Tarantino lässt den Western wieder aufleben

Autor: Philippe Paturel “Gentlemen, you had my curiosity… but now you have my attention.” Wir schreiben das Jahr 1858. In den Südstaaten ist es für Schwarze verboten, ohne die Erlaubnis ihrer Landherren eine Beziehung zu führen. Django (Jamie Foxx) und Broomhilda (Kerry Washington) lassen sich davon jedoch nicht abhalten und gehen sogar soweit, dass sie sich als Ehepaar sehen. Die Strafe folgt prompt. Die beiden werden ausgepeitscht und anschließend an verschiedene Sklavenhändler verkauft, damit sie sich nie wieder sehen können. Da Django jedoch Wissen mit sich trägt, welches für den Kopfgeldjäger Dr. King Schultz (Christoph Waltz) von großer Wichtigkeit ist, wird er schneller wieder zum freien Mann als gedacht. Mit dem einen Ziel vor Augen, seine Frau Broomhilda zu finden, stürzen sich ...
Kritiken

Charakterköpfe der Filmgeschichte – Der Triumphzug des Leonardo DiCaprio

Die Zeiten der Cary Grants, Robert De Niros, Gregory Pecks und James Stewarts sind vorbei. Die neuen Generationen klopfen an die Türen und überrennen die Filmwelt mit ihrem Können im angenehmen Takt. Talent folgt auf Talent, vielversprechender Neuling auf Neuling und jeder frischer Jungdarsteller könnte ein potenzieller Weltstar werden. Aber ist bei dieser neuen Generation denn auch ein eindrucksvoller Charakterkopf à la Marlon Brando dabei, der die Kamera an sich reißen, sich selber zum Fokus aller Dinge machen und die Zuschauer allein durch seinen Namen in die Kinos locken kann? Nun, einen Darsteller gibt es da schon, der das Ruder an sich reibt, Filmen seinen Stempel aufdrückt und nicht mehr aus dem Kopf gehen will, wobei man vorerst sagen muss, dass er von dem Charisma eines Marlon B...
Kritiken

"Gilbert Grape" (USA 1993) Kritik – Irgendwo im Nirgendwo

"An manchen Tagen wünscht man sich, er würde überleben... und an manchen nicht." Es gibt einfach zu viele Filme, die bei ihrem Kinostart oder in dem Jahr, in dem sie auf die Menschheit losgelassen werden, nicht beachtet werden. Entweder weil sie nicht interessant erscheinen, weil sie nicht den Nerv der Zeit treffen, oder eben weil sie einfach nichts Ansprechendes mit sich bringen. Keine Explosionen, keine beliebten Filmhelden, keine Mainstreamtauglichkeit, die die Zuschauer unbeschwert durch den Abend führt und nach dem Ende des Filmes bloß nicht weiter beschäftigten darf. Dementsprechend schwer haben es Regisseure, die sich dem Massenpublikum nicht hingeben wollen und ihre ganz eigenen Geschichten erzählen. Der schwedische Filmemacher Lasse Hallström ist so ein Fall. Mit Filmen wie "Go...
Kritiken

"Romeo & Julia" (USA 1996) Kritik – William Shakespeare in modernem Gewand

Autor: Pascal Reis "Um Hass geht es hier, doch mehr um Liebe noch. Zänkische Liebe, Liebe voller Hass, du alles aus dem nichts zuerst erschaffen. Oh schwere Leichtigkeit. Oh ärmste Tändelei. Entstelltes Chaos, scheinbar wohlgeformt." Wenn man sich mit den prägendsten und bekanntesten Personen der Weltliteratur beschäftigten will, dann stößt man auf die üblich Verdächtigen, was in diesem Fall jedoch in keiner Weise negativ gemeint ist, denn hier besteht die Ausnahme, das Popularität wirklich gleichbedeutend mit Qualität ist. Wir sprechen also von Menschen wie Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Lord Byron, Edgar Allan Poe, Charles Baudelaire und John Keats. Männer, deren Ruf als Dramatiker, Philosophen, Lyriker, Dichter, Denker oder ganz einfach Autoren auf der ganzen Welt zu ...