Schlagwort: Penelope Cruz

Cannes 2018: Die ersten Tage (u.a. mit Everybody Knows, Wildlife & Sorry Angel)
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Cannes 2018: Die ersten Tage (u.a. mit Everybody Knows, Wildlife & Sorry Angel)

Lange Schlangen, streikende Züge und enge Straßen voller Menschen: Cannes kann schon hässlich sein. Und doch, wenn man es das erste mal zum prestigeträchtigsten Filmfestival der Welt geschafft hat, ist alles irgendwie halb so schlimm. Dann macht selbst Anstehen ein wenig Spaß, da man derweil z.B. die unzähligen Menschen in fescher Abendgarderobe beobachten kann, die mit Pappschildern um Einladungen für die großen Gala-Premieren betteln. Klasse ist in Cannes das Stichwort. Mir geht es hier nur bedingt besser, denn als Neuling bin ich Träger einer gelben Akkreditierung (#Yellowbadger). Die Presse-Akkreditierungen teilen sich in fünf Klassen. Ganz oben stehen die Weißen (eine bewusste Farbwahl?). Dann kommen die Pinken mit gelbem Punkt, danach die normalen Pinken, die Blauen und zu guter Le...
Kinotrailer der Woche – Wes Andersons Isle of Dogs & Kenneth Branaghs Mord im Orient Express
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Kinotrailer der Woche – Wes Andersons Isle of Dogs & Kenneth Branaghs Mord im Orient Express

Der Stop-Motion-Animationsfilm Der fantastische Mr. Fox zählt mit zu dem Besten, was die Filmografie von Wes Anderson vorzuweisen hat und das soll bei einem Regisseur, der für großartige Filme wie Die Royal Tenenbaums, Darjeeling Limited oder Moonrise Kingdom verantwortlich zeichnet schon etwas heißen. Dementsprechend wohlgestimmt erwarten wir dessen zweiten Animationsfilm Isle of Dogs, für welchen diese Woche ein erster Trailer veröffentlicht wurde - Fans des Regisseurs sollten sich also den 3. Mai 2018 dick im Kalender eintragen, dann nämlich startet Isle of Dogs in den deutschen Kinos. Außerdem interessant: Der zweite Trailer zum hochkarätig besetzten Ensemble-Krimi Mord im Orient Express von Kenneth Branagh und der erste Trailer zur neusten Tomb Raider Verfilmung mit der Oscar-Gewinn...
Kritik: Fliegende Liebende (ES 2013) – Almodóvar lässt in luftigen Höhen die Fetzen fliegen
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Kritik: Fliegende Liebende (ES 2013) – Almodóvar lässt in luftigen Höhen die Fetzen fliegen

I'm so excited. Pedro Almodóvar zählt für mich zu den interessantesten zeitgenössischen Regisseuren Europas. Obwohl sich in seinem Schaffen eine gewisse Ähnlichkeit zu Großmeistern wie Woody Allen (das humoristische Schildern von Alltagssituationen) und Jean-Luc Godard nachweisen lässt, konnte der Spanier immer seinen ganz eigenen Stil bewahren. Die Art und Weise, wie es ihm in jedem seiner Filme gelingt, die verschiedensten Alltagsthemen mit bitterbösem schwarzem Humor und großen Emotionen zu vermengen, ist eine Kunst für sich. Diese Konsequenz, die seine bisherigen Filme ausmachte, fehlt seiner Flugzeugchaoskomödie „Fliegende Liebende“ fast durchgehend und so liefert er nach dem meisterlichen Psychodrama „Die Haut, in der ich wohne“ den schwächsten Film seiner Karriere ab. Erst a...
Kritiken

"Blow" (USA 2001) Kritik – Johnny Depp wird zum Drogenbaron

"Die toxische Dosis für Menschen, liegt zwischen 1 und 1 1/2 Gramm Kokain, abhängig vom Körpergewicht. Ich konsumierte durchschnittlich fünf Gramm pro Tag, vielleicht mehr...Es gab Zeiten da hab ich 10 Gramm in 10 Minuten gezogen" Der Aufstieg und der darauffolgende Fall wurden in der Filmwelt schon so manches Mal durchgekaut und ab und an entnervt ausgespuckt. Das berühmteste Beispiel für einen solchen Film ist an erste Stelle natürlich ganz klar Brian De Palams unantastbarer Klassiker "Scarface" aus dem Jahre 1981, welcher das Leben von der fiktiven Drogenlegende Tony Montana zeigt und dabei den Thronbezug und den ehrenlosen Fall dokumentiert. Dann wären da natürlich noch "GoodFellas", "American Gangster" und die auch "Der Pate"-Trilogie zählt dazu, wenn man sich den Werdegang von Mic...
Filme, Heimkino, Kritiken

Kritik: To Rome With Love (USA/IT/ES 2012)

"Der Junge ist Kommunist. Der Vater ist Bestatter. Leitet die Mutter eine Leprakolonie?" Es erstaunt immer wieder, wie es Woody Allen, mittlerweile 76 Jahre alt, schafft jedes Jahr einen neuen Film auf die Leinwand zu bringen. Früher war das ja noch einfacher. Heute erfordert es aber weit mehr Kraft einen Film auf den Weg zu bringen, ihn also praktisch überhaupt drehen zu können, was man in besonderen Ausprägungen ja an den Zeitspannen zwischen den Filmen Paul Thomas Andersons oder Terrence Malicks sehen kann. Nur Woody Allen, bei ihm scheint die Zeit stehen geblieben, er dreht unbeirrt weiter und erfreut und ärgert uns gleichermaßen jedes Jahr aufs Neue. Im amerikanischen Kino nahm Allen schon immer eine Sonderstellung ein, was nicht nur an seiner topografischen Distanz zur Traumfabri...