Schlagwort: Samuel L. Jackson

Kritik: Glass (USA 2019)
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Kritik: Glass (USA 2019)

This is not a cartoon. This is the real world. Wohl kaum jemand hätte es vor einigen Jahren noch für möglich gehalten, dass eines der neuesten Superhelden-Universen im Kino plötzlich durch den berüchtigten Autorenfilmer M. Night Shyamalan entsteht. Ein unerwarteter Twist, das ewige Markenzeichen des sympathischen Amerikaners, am Ende seines letzten Films Split sorgte jedoch für genau diese Entwicklung. War der Streifen zuvor noch ein verschrobener Psycho-Thriller, der die insgesamt 24 multiplen Persönlichkeiten der von James McAvoy mit stürmischer Wandelbarkeit verkörperten Hauptfigur als horrorartige Bedrohung in Szene setzte, wandelte sich Split durch die finale Enthüllung schlagartig zu einem Teil von etwas wesentlich Größerem. Mit dem Auftritt von David Dunn aus Shyamalans Unbreakab...
Kritik: Kong: Skull Island (US 2016)
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Kritik: Kong: Skull Island (US 2016)

He's not an enemy. He's a God. Der Versuch eine amerikanische Godzilla-Version zu realisieren, die sich klar an den Tonus des Original hält und dennoch das heutige Blockbusterpublikum begeistert, wurde zwiespältig aufgenommen. Der Erfolg reichte aber wohl aus, um nicht nur ein direktes Sequel auf die Beine zu stellen (Godzilla: King of Monsters soll 2018 in die Kinos kommen), sondern gleich ein eigenes Monster-Universum zu genieren. Was es in Japan also seit vielen Jahrzehnten gibt, soll nun auch in Hollywood Realität werden. Irgendwann wird Godzilla dann neben oder gegen die Riesenmotte Mothra oder King Kong kämpfen. Letztere wird nun von der Leine gelassen in Kong: Skull Island. Wie bereits der Titel suggeriert liegt der Fokus bei diesem Riesenaffen diesmal nicht auf die Entführung e...
Kritik: Puls (US 2016)
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Kritik: Puls (US 2016)

Don't be sorry because there is nothing to be sorry about yet. Immer wieder formte Stephen King in Romanen und Kurzgeschichten die Kritik an der technologischen Abhängigkeit des Menschen in Horror um. In seinem Roman Puls von 2006 war der moderne Mobilfunk in Kings Fokus geraten und schnell meldete sich Hollywood und kündigte ein Interesse an dem Stoff an. Namen wie Eli Roth fielen, doch dann wurde es still um das Projekt, bis es fast schon überraschend 2015 umgesetzt wurde. Unter der Regie von Paranormal Activity 2-Regisseur Tod Williams, dessen Karriere mit The Door in the Floor 2004 so verheißungsvoll begann, versammeln sich John Cusack und Samuel L. Jackson in der Verfilmung und schüren damit Hoffnungen, dass Puls eine der wenigen gelungenen King-Verfilmungen ist. Immerhin spielten ...
Kritik: xXx – Die Rückkehr des Xander Cage (US 2016)
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Kritik: xXx – Die Rückkehr des Xander Cage (US 2016)

The Good, the Extreme and the complete Insane. Sein wir ehrlich, die Karriere von Vin Diesel galt eigentlich schon als Tod, erst mit dem überraschenden Erfolg von Fast & Furious – Neues Modell, Originalteile konnte sein Name wieder an Wertigkeit am Box Office gewinnen. Eine Wertigkeit die mit den weiteren Teilen des Fast-Franchise wuchs und es Diesel erlaubte Flops wie Riddick – Überleben ist seine Rache oder The Last Witch Hunter seinem Publikum zu zumuten. Die ließ das kalt und warteten lieber, dass der charismatische Glatzkopf mit der markanten Stimme wieder aufs Gaspedal tritt. Nun versucht es Diesel aber erneut sich abseits von der PS-Reihe, ,die er mittlerweile auch als Produzent betreut, zu profilieren und wie bei den eben genannten Filmen versucht er wieder ein zweites ...
Kritik: The Hateful Eight (USA 2015)
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Kritik: The Hateful Eight (USA 2015)

    "You only need to hang mean bastards, but mean bastards you need to hang." Autor: Sebastian Groß Ja, man kann sich „The Hateful Eight“ auch in der digitalen Fassung anschauen, so lange der Kinobetreiber es versteht den Projektor richtig einzustellen. Auch in der proletarischen, anti-cineastischen und anti-materiellen Fassung ist Quentin Tarantino ein sehenswerter Film gelungen, der aber mit großer Sicherheit seine Zuschauerschaft spalten wird. Denn noch nie verübte der Kult-Regisseur so verbittert und gleichzeitig doch so hoffnungsvoll eine Aussage über die Differenz des Menschen. Bereits in „Django Unchained“ erzählte Tarantino über Rassismus, Vorurteile und – natürlich – Rache. „The Hateful Eight“ nimmt sich dieser Thematiken erneut an, anders als bei seinem ersten Weste...
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"RoboCop" (USA 2014) Kritik – Der wahre Man of Steel

Autor: Jan Görner "What kind of suit is this?" - "It's not a suit, it's you." Detroit im Jahr 2028: Während die intelligenten Roboter-Drohnen der Firma OmniCorp im "befreiten" Iran und anderen Krisenherden weltweit längt die öffentliche Ordnung aufrecht erhalten dürfen, wehren sie die US-Bürger immernoch standhaft gegen einen Einsatz der Ordnungsautomaten vor der eigenen Haustür. Dass so ein lukrativer Markt unerschlossen bleiben soll, kann der ambitionierte Unternehmer Raymond Sellars (Michael Keaton) nicht akzeptieren. Er ersinnt eine Strategie, um seinen Landsleuten die Verbrechensbekämpfung des 21. Jahrhunderts schmackhaft zu machen: Die Roboter müssen ein menschliches Antlitz erhalten. Da kommt ihm der bei einem Bombenanschlag schwerstverletzte rechtschaffende Polizist Alex Murphy ...
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"Turbo – Kleine Schnecke, großer Traum" (USA 2013) Kritik – Eine glitschige Heldengeschichte

Autor: Pascal Reis "You're a freak of nature!" Theo ist eine herkömmliche Gartenschnecke, nur eine von vielen, doch im Gegensatz zu seinen ihn belächelnden Artgenossen träumt Theo einen ganz großen Traum: Er möchte gegen sein Idol Guy Gagné beim Indy-500-Rennen in Indianapolis antreten und ihm mal zeigen, wer der wahre Chef auf der Rennstrecke ist. Das Problem ist eben nur, das Theo eine Schnecke ist und daher nicht nur ein unbedeutendes Leben unter den Füßen der Menschen führt, sondern auch gähnend langsam in seiner Fortbewegung ist. Als Theo eines Abends von einer Brücke mal wieder den Verkehr beobachtet und durch einen Unfall in das Nitro-Einspritzsystem vom Verbrennungsmotor eines Sportwagens gerät und dadurch seine DNA schlagartig verändert, kommt Theo seinem Traum ein ganzes Stüc...
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"Unbreakable – Unzerbrechlich" (USA 2000) Kritik – Bruce Willis und Samuel L. Jackson im Netz der Gegensätzlichkeiten

"Wissen Sie, was das Allerschlimmste ist? Nicht zu wissen, wo man in dieser Welt hingehört. Nicht zu wissen, warum man hier ist." Wenn man sich zurück an das Jahr 1999 erinnert und die Themen wie Millennium und Weltuntergangstheorien mal konsequent beiseite lässt, um sich wirklich voll und ganz auf den filmischen Output zu konzentrieren, dann stellt man schnell fest, das 1999 ein wirklich qualitativ hochwertiges Jahr gewesen ist. Man denke dabei nur an David Finchers „Fight Club“, Paul Thomas Andersons „Magnolia“, Tim Burtons „Sleepy Hollow“ und „Matrix“ von Andy und Lana Wachowski. Allesamt werden sie heute schon als moderne Klassiker betitelt, vollkommen zu Recht, doch es gab noch einen anderen Regisseur der in diesem Jahr seinen ganz großen Durchbruch feiern konnte: Der Inder M. Nigh...
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"Die etwas anderen Cops" (USA 2010) Kritik – Mark Wahlberg und Will Ferrell sind nicht ganz normal

"Eines Tages werde ich deine Wand aus Wut zerbrechen und darauf freue ich mich jetzt schon." Es gibt immer wieder Schauspieler, die einfach in jedem Film die gleiche Art an den Tag legen und ihre Charaktere immer wieder auf denselben Wegen auslegen. Passende Beispiele wären Adam Sandler und Jim Carrey, die mit ihren recht seichten Komödien die Filmwelt in zwei klare Teile aufspalten und entweder mit ihrem derben Humor abschrecken, oder als klare Lachgarantie gelten. Wobei man sagen muss, Jim Carrey hat sich inzwischen auch schon bewiesen, dass er ein ernstzunehmender Charakterdarsteller sein kann, wenn man an seine brillanten Auftritte in "Der Mondmann", "Die Truman-Show" und "Vergiss mein nicht!" denkt. Solchen Auftritten steht Sandler noch hinterher, auch wenn er unter Paul Thomas And...
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"Zimmer 1408" (USA 2007) Kritik – Im Zimmer des Wahnsinns

"Vielleicht bin ich nicht real. Vielleicht hab ich nur einen Alptraum." Ebenso wie in der Welt der Bücher, ist der Name Stephen King auch nicht mehr aus der Filmwelt wegzudenken. Stanley Kubricks 'Shining', Rob Reiners 'Stand by Me' oder Frank Darabonts 'Die Verurteilten' bilden die besten Verfilmungen nach einer King-Vorlage. Aber natürlich gibt es auch die Kehrseite der Medaille und Sachen wie 'Dreamcatcher' und zuletzt 'Dolan's Cadillac' sind schon eine Frechheit in Anbetracht auf die Vorlagen. Die letzten King-Verfilmungen 'Das geheime Fenster' und 'Der Nebel' lagen jedoch im positiven Bereich und im Jahr 2007 stand schon der nächste Film vor der Tür. 'Zimmer 1408', vom schwedischen Regisseur Mikael Håfström , dieses Mal auf einer Kurzgeschichte vom Horror-Meister basierend. Die Erw...