Schlagwort: Adam Driver

Netflix-Kritik: Marriage Story (USA 2019)
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Netflix-Kritik: Marriage Story (USA 2019)

Criminal lawyers see bad people at their best, divorce lawyers see good people at their worst. Marriage Story ist Noah Baumbachs "Szenen einer Ehe", eine emotionale Achterbahn der Gefühle und nach Roma und dem erst im November erschienen Scorsese-Meisterwerk The Irishman ebenfalls einer der (Netflix-)Filme des Jahres, die erfolgreich in das Rennen um die bedeutendsten Filmawards gingen bzw. gehen werden. Mitreißend, lebensnah, relevant: Der US-amerikanische Autorenregisseur Noah Baumbach hat (nach u.a. Mistress America) eine weitere herausragende Tragikomödie gedreht, welche mitten aus dem Leben des Künstlerpaares Charlie (Adam Driver) und Nicole (Scarlett Johannson) erzählt, die seit vielen Jahren scheinbar glücklich miteinander verheiratet sind, einen Sohn haben und in der New Yo...
Kritik: BlacKkKlansman (USA 2018)
Amazon Prime, Krimi, Kritiken

Kritik: BlacKkKlansman (USA 2018)

There’s never been a black cop in this city. We think you might be the man to open things up around here. Normalerweise kräuseln sich bei mir die Nackenhaare, wenn ich vor einem Film den Satz „basierend auf einem wahren Ereignis“ lese. Doch im Falle von Spike Lees neustem Film BlacKkKlansman kann ich gar nicht anders, als selbst noch einmal auf den wahren Kern des Erzählten hinzuweisen. Die Geschichte um den ambitionierten afroamerikanischen Polizisten Ron Stallworth ist so absurd, dass selbst die besten Schreiberlinge Hollywoods sich keine bessere Räuberpistole hätten ausdenken können: Ron Stallworth (John David Washington) wird im Jahr 1978 in Colorado Springs als erster schwarzer Polizist vereidigt und wird prompt als Undercover-Agent auf Black-Power-Veranstaltungen eingesetzt. Unte...
Die besten Filme des Kinojahres 2017: Sebastian stellt seine Lieblinge vor
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Die besten Filme des Kinojahres 2017: Sebastian stellt seine Lieblinge vor

Geschafft. Damit ist nicht das Jahr 2017 gemeint, sondern dieser verdammte Jahresrückblick. Der zweite von drei, die ich kurz vor Silvester anfertigen soll/muss/will. Diese Rückblicke sind immer so eine müßige Angelegenheit. Nehm' ich nur die Filme, die in diesem Jahr erschienen sind? Platziere ich vielleicht auch ein paar Werke, die erst im in den kommenden Wochen offiziell erscheinen? Was ist mit Festivalbeiträgen? Kurzfilmen? Serien? Und dann immer dieses quälende Taxieren. Gehört Film A auf Position 10 oder reicht doch eine lobende Erwähnung? Stundenlanges pfriemeln, verschieben, verwerfen, bis am Ende sich eine gewisse Fuck-Off-Mentalität durchsetzt. Alles rasch zusammen flanschen, hier noch ein Bild, dort eine Überschrift – Fertig! Jahresrückblicke sind die Pest, was schade ist, d...
Kritik: Star Wars: Episode VIII – Die letzten Jedi (USA 2017)
Filme, Heimkino, Kritiken, Science Fiction / Fantasy

Kritik: Star Wars: Episode VIII – Die letzten Jedi (USA 2017)

Fight what you hate, save what you love. Noch bevor auch nur die erste Szene abgedreht war, galt Rian Johnson als der neue Erlöser für Star Wars. Der Regisseur und Autor, der zuvor Episoden von Breaking Bad inszeniert und Filme wie Brick oder Looper drehte, war von Beginn an für die Fans des Sternenkrieges genau der Richtige, um die neue Trilogie in glanzvolle Regionen zu befördern. Er war der Star Wars-Messias der Stunde. J.J. Abrams bereitete die Wiederauferstehung vor, Johnson - da waren sich die Fans sicher - führt die neue Saga dann in Richtung Unendlichkeit. Tatsächlich gelingt Johnson mit The Last Jedi ein wirklich guter Film. Ob er den Stellenwert von The Empire Strikes Back erreichen wird? Ordentlich holpern tut der Mittelteil der dritten Krieg der Sterne-Trilogie nämlich schon...
Kritik: Silence (USA 2016)
Filme, Heimkino, Kritiken

Kritik: Silence (USA 2016)

Dominics Meinung: War Martin Scorseses letzter Film The Wolf of Wall Street noch ein Werk, bei dem man angesichts des hohen Alters des Regisseurs in zweifelhaftes Staunen verfiel, so fühlt sich Silence nun angenehm nach der Arbeit eines Mittsiebzigers an. Über 20 Jahre hat es gedauert, bis Scorsese sein Herzensprojekt umsetzen konnte, altersmilde ist er hingegen keinesfalls geworden. Die erhabenen und ruhigen Bilder des Films leben nicht nur von ihrem expressionistischen Ausdruck, sondern ihnen scheint auch eine unglaubliche Intensität inne zu wohnen. Bemerkenswert, führt man sich vor Augen, dass Silence vor allem ein Film der inneren Konflikte ist. Viele Aufnahmen strotzen nur so vor gefährlicher Schönheit, denn von Beginn an ist klar, dass Adam Driver und Andrew Garfield nicht nach...
Trailer: Silence – Martin Scorseses Langzeitprojekt erstrahlt in düsteren Farben
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Trailer: Silence – Martin Scorseses Langzeitprojekt erstrahlt in düsteren Farben

Gehen zwei Priester ins ferne Japan im 17. Jh.: Keine Ahnung wie dieser Witz enden könnte. Würde man nach dem ersten Trailer zu Martin Scorseses Passionsprojekt Silence gehen, endet er nicht äußerst lustig. In deutlichen, nicht allzu narrativ schlüssigen und beeindruckenden Bildern skizziert der Trailer das kommende zweieinhalb stündige Epos der Regielegende, welches sich ohne viel Mühe hiermit als der kommende Oscar-Favorit empfiehlt. Der Film basiert auf Shûsaku Endôs Roman, der bereits 1971 von Masahiro Shinoda verfilmt wurde, und ist mit Adam Driver, Liam Neeson, Andrew Garfield und Ciarán Hinds hochkarätig besetzt. In den USA startet der Film schon im Dezember. Die deutschen Scorsesianer*innen müssen sich leider noch bis zum 2. März 2017 gedulden.
Kritik: Paterson (USA 2016)
Drama, Filme, Kritiken

Kritik: Paterson (USA 2016)

When you’re a child you learn there are three dimensions: height, width and depth, like a shoebox. Then later you hear there’s a fourth dimension: time. Jim Jarmusch ist ein Meister darin, einfache, alltägliche Routinen aus ihrer einfachen Alltäglichkeit zu erheben. Wir haben es hier schließlich mit einem Filmemacher zu tun, der in Coffee and Cigarettes einen ganzen Film eben diesen zwei Lastern und den zufälligen Gesprächen die darum entstehen gewidmet hat. Seine Figuren legen großen Wert auf Gemütlichkeit, auf gewohnte Abläufe und kleine Rituale. Sollten diese einmal gestört werden, was Jarmusch selten zulässt, so scheint dies plötzlich ein wahrhaft großer Konfliktpunkt zu sein. Es ist dabei seltsam beruhigend, Figuren, wie den Hotelrezeptionisten in Mystery Train, den Taxifahrern...
Podcast: Die Abspanner #12 – Star Wars
Die Abspanner, Podcasts, Slider, Specials

Podcast: Die Abspanner #12 – Star Wars

Ein ganzes Jahr ist es her, dass die Abspanner, Jan und Conrad, in Mikrofone gesprochen haben. Jetzt soll es endlich wieder losgehen und als Auftakt der Wiederbelebung kann es keinen besseren Gesprächsstoff geben als den meist erwarteten Film der letzten drei Jahre, Star Wars - Episode VII: Das Erwachen der Macht. Mit dabei sind die beiden Star-Wars-Experten Matthias Hopf (Das Film Feuilleton) sowie Filmstarts-Redakteur Tobias "Heinrich" Mayer. Wir klären Ur- und Sinnfragen des Franchise, fragen uns, was die Prequels besser konnten als die Original-Trilogie und unterhalten uns ausführlich über die die hellen und dunklen Seiten von J.J. Abrams' Weiterführung der Saga. May the force be with you... Hinweis: Ab 48:19 wird gespoilert! Bei iTunes oder als RSS-Feed abonnieren! Die an ...
Kritik: Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht (US 2015)
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Kritik: Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht (US 2015)

"As long as there's light we've got a chance" Das Warten hat ein Ende. Nach über zwei Jahren der Ankündigungen, Spekulationen und Vorfreude startet mit "Star Wars - Das Erwachen der Macht" endlich das nächste Kapitel der Sternen-Saga in den deutschen Kinos. Und wenn man sich JJ Abrams' ("Star Trek Into Darkness") Liebesbrief an das Franchise so ansieht, könnte man fast meinen, es sei der erste neue Eintrag seit 1983. Von Anfang an zeigt sich Regisseur Abrams geschichtsbewusst. Vom obligatorischen Opening-Crawl über John Williams' Fanfare bis zu der Tatsache, dass selbstverständlich ein Sternenzerstörer ins Bild fliegen muss: Es soll wirklich niemand sagen können, er wusste nicht, dass er sich in einem Star-Wars-Film befindet. Und doch gelingt es dem siebten Eintrag nicht nur im ver...
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Arte-Kinotipp: Spuren (AU 2013) – Die Wüste in ihr

Autor: Conrad Mildner Auch diese Woche empfehle ich im Arte Journal wieder einen Film. Dieses mal ist es das Abenteuer-Drama "Spuren" von John Curran mit einer außergewöhnlichen Mia Wasikowska in der Hauptrolle. Sie verkörpert Robyn Davidson, die 1977 wirklich 2700 km durch die australische Wüste gewandert ist. Mehr gibt es im Video zu sehen: Hier geht es zum offiziellen Trailer: